Rudolf Peschke
deutscher Maler und Grafiker
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Leben und Werk
Peschke kam 1923 aus Zwickau als Lehrer nach Stolpen. Dort betätigte er sich neben seinem Beruf als Maler und Grafiker, später arbeitete er als freischaffender Künstler. Er malte vor allem die Landschaft und die Menschen seiner neuen Heimat.
Peschke war Mitglied des Künstlerbunds Schlesien[1], des Dresdner Künstlerbunds und in der Zeit des Nationalsozialismus der Reichskammer der bildenden Künste. Für den Zeitraum von 1933 bis 1944 ist seine Teilnahme an fünfzehn Ausstellungen sicher belegt[2], darunter 1944 in München die Große Deutsche Kunstausstellung.
Peschke galt als „der Stolpener Maler“. In Stolpen wurde eine Straße nach ihm benannt.
Aquarelle Peschkes sind vereinzelt im Kunsthandel präsent.[3]
Werke (Auswahl)
Ausstellungen in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. in der DDR (mutmaßlich unvollständig)
- 1947: Pirna, Haus der Jugend („1. Kunstausstellung des Kreises Pirna“)
- 1948: Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum („3. Ausstellung Erzgebirgischer Künstler“)[7]
- 1949: Glauchau, Stadt- und Heimatmuseum („Frühjahrs-Kunstausstellung 1949“ des Zwickauer Künstlerkreises)
- 1960: Königstein: Festung Königstein („5. Ausstellung des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands, Arbeitskreis Pirna“)
Literatur
- Rudolf Peschke. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 3: K–P. E. A. Seemann, Leipzig 1956, S. 573 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
- Christoph Wilhelmi: Künstlergruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1900 : ein Handbuch. Hauswedell, Stuttgart 1996, ISBN 3-7762-1106-7, S. 224–226.