Rudolf Pleban
österreichischer Maler, Grafiker und Bildhauer
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Rudolf Pleban (* 25. November 1913 in Peterwardein; † 1. Juni 1965 in Zwettl)[1] war ein österreichischer Maler, Grafiker und Bildhauer.
Werdegang
Er besuchte von 1929 bis 1932 die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und studierte anschließend bis 1938 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Ferdinand Andri (Malerei), Albert Bechtold und Anton Hanak (Bildhauerei). Er lebte in Tullnerbach, Niederösterreich.[2]
Werke
Pleban beteiligte sich im Jahre 1948 gemeinsam mit Carlos Riefel und Alfons Hetmanek am Umbau des linken Flügels des Künstlerhauses in Wien in ein Kino. Er schuf zahlreiche Sgraffiti, wie das Porträt Franz Schuberts am Tullnerbacher Bahnhof.

In den 1950er Jahren schuf Pleban das großflächige Fassadenmosaik „Ziegelarbeiterinnen“ an einem kommunalen Wohnbau in der Laxenburger Straße 12 im Wiener Bezirk Favoriten. Der Bau mit 278 Wohnungen wurde nach Plänen von Hermann Tamussino unter Mitarbeit von Fritz Waage und Johann Rezac errichtet. Das Mosaik steht unter Denkmalschutz.
Mitgliedschaften und Auszeichnungen
- Pleban war bis 1938 Mitglied der Secession Wien, danach Künstlerhausmitglied und Mitglied des Mödlinger Künstlerbundes.[3][4]
- 1962–1964 Präsident des Landesverbandes der NÖ-Kunstvereine.[5]
- 1961 wurde Pleban vom Land Niederösterreich mit dem Würdigungspreis ausgezeichnet.[6]
Literatur
- Rudolf Pleban – Druckgrafik aus zwei Jahrzehnten, Verlag Meringer-Pleban 2023, ISBN 978-3-9503813-7-5
Weblinks
- Eintrag zu Rudolf Pleban im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)