Rößlesmahdsee

See in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Rößlesmahdsee, auch Rösslesmahdsee, ist ein Teich am Nordrand der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge bei Waldenburg, Hohenlohekreis und der Ursprung des Goldbachs, eines oberen linken Nebengewässers der in südliche Richtung abfließenden Bibers.

Schnelle Fakten
Rößlesmahdsee
Der Rößlesmahdsee.
Geographische Lage Schwäbisch-Fränkische Waldberge

Baden-Württemberg

ca. 0,4 km nordöstlich von Gold­bach

Zuflüsse kleine Rinnen aus der umgebenden feuchten Wiese
Abfluss Goldbach Bibers Kocher Neckar Rhein Nordsee
Ufernaher Ort Waldenburg
Daten
Koordinaten 49° 10′ 22,5″ N,  39′ 35,5″ O
Rößlesmahdsee (Baden-Württemberg)
Rößlesmahdsee (Baden-Württemberg)
Höhe über Meeresspiegel 456 m ü. NN[LUBW 1]
Fläche 1,5 ha[LUBW 2]
Länge 160 m[LUBW 3]
Breite 155 m[LUBW 3]
Einzugsgebiet 24 ha[LUBW 4]
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Beschreibung

Der etwa 1,5 ha große Rößlesmahdsee liegt auf etwas mehr als 455 m ü. NN im oberen Tal des Goldbachs am äußersten Nordostrand der Waldenburger Berge. Die beidseits umgebenden Höhen der Waldenburger Berge auf bis zu 522,8 m ü. NN sind Kieselsandstein-Plateaus, zwischen denen das flache Wiesental im Schilfsandstein nach Südwesten zur oberen Bibers entwässert.[1] Der Teich wurde durch Mönche des nahegelegenen Klosters Goldbach zur Fischzucht angelegt.[2] Er wird durch einen Damm am Goldbach aufgestaut; der Abfluss wird über einen Mönch reguliert.[LUBW 5]

Lage an einer Talanzapfung

Rund 100 m ostnordöstlich des Sees beginnt ein Zweig der Pfaffenklinge, in welcher einer der Oberläufe des Beltersroter Bachs die bewaldete Keuperstufe steil zur hier etwa 70 m tiefer liegenden Hohenloher Ebene hinabstürzt. Bei hohen Wasserständen des Sees kann bereits in der Gegenwart Wasser über die Pfaffenklinge abfließen. In geologisch gesehen naher Zukunft wird das Einzugsgebiet des Rößlesmahdsees beständig in den Beltersroter Bach entwässern.

Naturschutzgebiet

Vor allem wegen dieser Talanzapfung sind See und Klinge als Naturschutzgebiet Rößlesmahdsee mit Pfaffenklinge ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet mit einer Größe von 16,2 Hektar wurde durch Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 30. November 1982 eingerichtet und hat die Schutzgebietsnummer 1.110.

Einzelnachweise

Literatur

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