SC Lauchringen

Fußballverein aus Lauchringen im südbadischen Bezirk Hochrhein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Sportclub Lauchringen 1922 e.V. (kurz SC Lauchringen) ist ein Fußballverein aus Lauchringen im südbadischen Bezirk Hochrhein.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
SC Lauchringen
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Basisdaten
Name Sportclub Lauchringen 1922 e.V.
Sitz Lauchringen, Baden-Württemberg
Gründung 1922
Farben rot/blau
Vorstand Thomas Kummer
(1. Vorsitzender)
Christian Mülhaupt
(Geschäftsführer)
Website www.sclauchringen.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Max Hauser
Spielstätte Wutachstadion
Plätze 3.000
Liga Kreisliga A Staffel Ost
2024/25 1. Platz   (Kreisliga B)
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2019 nehmen zwei Mannschaften bei den Herren und diverse Juniorenmannschaften am Spielbetrieb teil. Ferner gehörten die Frauen in den 1970er und 80er Jahren zu den besten südbadischen Frauenmannschaften.

Geschichte

Der Verein entstand 1972 durch die Fusion von FC 22 Unterlauchringen e.V. (gegründet 1922) und dem SV Oberlauchringen 1949 e.V. (gegründet am 2. Juli 1949).[1] Der Entschluss zur Fusion fiel am 26. März 1972. Am 23. Juli 1972 stimmten die Mitglieder beider Vereine in einer gemeinsamen Hauptversammlung zu, die damit auch Gründungsversammlung des SC Lauchringen wurde. Zuvor schlossen am 1. Juli 1971 sich die beiden Gemeinden Unterlauchringen und Oberlauchringen zu Lauchringen zusammen. In der Spielzeit 1971/72 bildeten bereits die Juniorenspieler beider Vereine fünf gemeinsame Mannschaften im Spielbetrieb.

Der SC Lauchringen wurde mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports 2018 in der Kategorie Sonderpreis ausgezeichnet, nachdem die Mannschaft nach einer rassistischen Zuschauerbeleidigung gegen einen Mitspieler geschlossen das Spielfeld verlassen hatten.[2]

Erfolge

Herren

Die Herrenmannschaften des SC Lauchringen spielten stets nur auf Bezirksebene. Platz 4 in der Bezirksliga Hochrhein war die beste Platzierung der ersten Mannschaft.

In den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 gewann der Verein zweimal in Serie den Bezirkspokal Hochrhein. 2007 fand dabei das Endturnier vor heimischer Kulisse statt.

Frauen

Das Frauenteam des SC Lauchringen spielte von 1978/79 bis 1983/84 in der Südbadischen Damenliga. Diese war damals die höchste Spielklasse in Deutschland. In der Spielzeit 1979/80 gewann die Mannschaft die Südbadische Meisterschaft und nahm an der deutschen Meisterschaft teil. Dort schied man in der ersten Runde (Achtelfinale) gegen den FSV Harburg aus (2:5 in Harburg, 0:2 in Lauchringen).

Junioren

Die A-Junioren spielen von 1989/90 bis 1991/92 in der Südbadischen Juniorenliga. Dies war damals die höchste Spielklasse.

Spielstätten

Die Heimspiele trägt der SC Lauchringen im Wutachstadion in Unterlauchringen aus. Das Stadion hat eine Kapazität von 3.000 Plätzen. Mit dem Küssaburgstadion in Oberlauchringen stand ein zweiter Sportplatz zur Verfügung, der derzeit hauptsächlich durch den türkischen Verein AGS Lauchringen genutzt wurde. Das Küssaburgstadion ist Wohnhäusern gewichen, wodurch sich die beiden Vereine aktuell das Wutachstadion teilen.[3]

Bekannte Spieler

Dominik Bergdorf war Stammtorhüter von SSV Jahn Regensburg in der 3. Liga 2014/15. Er stammt aus der Jugend des SC Lauchringen, ehe er über Grasshopper Club Zürich und SC Freiburg zu Regensburg kam.[4]

Statistiken und Rekorde

Herren

Die Platzierungen der ersten Mannschaft des SC Lauchringen:

Weitere Informationen Spielzeit, Spielklasse ...
SpielzeitSpielklassePlatzBemerkung
1972/73B-Klasse Oberrhein, Staffel 33.
1973/74B-Klasse Oberrhein, Staffel 31.Aufstieg
1974/75A-Klasse Oberrhein12.
1975/76B-Klasse Oberrhein, Staffel 31.Aufstieg
1976/77A-Klasse Oberrhein13.
1977/78A-Klasse Oberrhein13.Abstieg
1978/79Bezirksliga Oberrhein4.
1979/80Bezirksliga Oberrhein15.Abstieg
1980/81Kreisliga A Oberrhein, Staffel 33.
1981/82Kreisliga A Oberrhein, Staffel 33.
1982/83Kreisliga A Oberrhein, Staffel 33.
1983/84Kreisliga A Oberrhein, Staffel 32.
1984/85Kreisliga A Oberrhein, Staffel 33.
1985/86Kreisliga A Oberrhein, Staffel 36.
1986/87Kreisliga A Oberrhein, Staffel 33.
1987/88Kreisliga A Oberrhein, Staffel 31.Aufstieg
1988/89Bezirksliga Oberrhein11.
1989/90Bezirksliga Oberrhein13.
1990/91Bezirksliga Oberrhein15.Abstieg
1991/92Kreisliga A Oberrhein, Staffel 33.
1992/93Kreisliga A Oberrhein, Staffel 31.Aufstieg
1993/94Bezirksliga Oberrhein4.
1994/95Bezirksliga Oberrhein5.
1995/96Bezirksliga Oberrhein6.
1996/97Bezirksliga Oberrhein4.
1997/98Bezirksliga Hochrhein4.
1998/99Bezirksliga Hochrhein7.
1999/00Bezirksliga Hochrhein13.
2000/01Bezirksliga Hochrhein16.Abstieg
2001/02Kreisliga A Hochrhein, Staffel 31.Aufstieg
2002/03Bezirksliga Hochrhein11.
2003/04Bezirksliga Hochrhein11.
2004/05Bezirksliga Hochrhein15.Abstieg
2005/06Kreisliga A Hochrhein, Staffel 32.Aufstieg über Aufstiegsrunde
2006/07Bezirksliga Hochrhein9.
2007/08Bezirksliga Hochrhein7.
2008/09Bezirksliga Hochrhein4.
2009/10Bezirksliga Hochrhein16.Abstieg
2010/11Kreisliga A Hochrhein, Staffel 34.
2011/12Kreisliga A Hochrhein, Staffel 35.
2012/13Kreisliga A Hochrhein, Staffel 33.
2013/14Kreisliga A Hochrhein, Staffel 310.Abstieg aufgrund Strukturreform
2014/15Kreisliga B Hochrhein, Staffel 41.Aufstieg
2015/16Kreisliga A Hochrhein Ost3.
2016/17Kreisliga A Hochrhein Ost9.
2017/18Kreisliga A Hochrhein Ost10.
2018/19Kreisliga A Hochrhein Ost12.
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Die A-Klasse bzw. Bezirksliga ist die oberste Spielklasse auf Bezirksebene. Die B-Klasse bzw. Kreisliga ist die zweitoberste Spielklasse auf Bezirksebene.

Frauen

Die Platzierungen der Frauenmannschaft:

Weitere Informationen Spielzeit, Spielklasse ...
SpielzeitSpielklassePlatzBemerkung
1972/73Oberrhein9.von 9
1973/74Oberrhein8.von 9
1974/75Oberrhein8.von 8
1975/76Oberrhein5.von 6
1976/77Oberrhein2.von 6
1977/78Oberrhein2.von 7
1978/79Südbadische Damenliga2.jeweils 10 Teams
1979/80Südbadische Damenliga1.im 1/8-Finale der DM ausgeschieden
1980/81Südbadische Damenliga2.
1981/82Südbadische Damenliga3.
1982/83Südbadische Damenliga5.
1983/84Südbadische Damenliga10.Abstieg als Letzter
1983/84Bezirksliga Oberrhein1.Verzicht auf die Aufstiegsrunde
1984/85Bezirksliga Oberrheinwährend der Runde zurückgezogen
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Bis 1977/78 wurde nur auf Bezirksebene gespielt, die sechs Bezirksmeister ermittelten in einer Endrunde den Südbadischen Meister. Ab 1978/79 gibt es die Südbadische Damenliga als höchste Spielklasse, deren Meister bis zur Einführung der Bundesliga an der deutschen Meisterschaft teilnahm.

Von 1978/79 bis 1980/81 nahm ferner eine 2. Frauenmannschaft in der Bezirksliga Oberrhein am Spielbetrieb teil.

A-Junioren

Die A-Junioren in der Südbadischen Juniorenliga (damals oberste Spielklasse in Deutschland) als SG Lauchringen/Tiengen:

Weitere Informationen Spielzeit, Platz ...
SpielzeitPlatzBemerkung
1989/9011.von 12
1990/9111.von 14
1991/9213.von 14, Abstieg
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Literatur

Einzelnachweise

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