Sabine Rennefanz

deutsche Journalistin und Autorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Sabine Rennefanz (* 1974 in Beeskow, DDR) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Sabine Rennefanz (2019)

Leben

Rennefanz wuchs in Eisenhüttenstadt auf. Dort absolvierte sie ihr Abitur und sammelte noch vor dem Studium erste journalistische Erfahrungen bei der Märkischen Oderzeitung in Frankfurt (Oder). Anschließend studierte sie Politikwissenschaft, zunächst an der FU Berlin, dann an der Universität Hamburg. Sie erlangte 1998 in Hamburg ihren Abschluss. Anschließend absolvierte sie dort ein Volontariat beim Jahreszeiten Verlag und wurde danach Redakteurin der Zeitschrift Petra. Nach einer kurzen Zeit als freie Journalistin wurde sie 2001 Redakteurin der Berliner Zeitung und ging 2003 als ihre Korrespondentin nach London und kehrte 2008 zurück.

2011 veröffentlichte sie den Artikel Uwe Mundlos und ich,[1] für den sie mit dem deutschen Reporterpreis ausgezeichnet wurde. Diesen Artikel machte sie laut Medienberichten zum Ausgangspunkt des Buchs Eisenkinder über die ostdeutsche Nachwendegeneration, das 2013 erschien. In literaturkritik.de bezeichnete es Michael Ostheimer als „ein Ärgernis“, das einen neuen Ost-West-Mythos konstruiere und über eine „Individualgeschichte einer ostdeutschen Adoleszenz“ nicht hinauskomme.[2] Im Oktober 2021 wechselte Rennefanz zum Tagesspiegel[3] und schreibt seit März 2022 die Kolumne „Neue Heimatkunde“ für den Spiegel.[4]

Sabine Rennefanz lebt in Berlin, ist verheiratet und hat zwei Kinder.[5]

Preise und Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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