Sag’ kein Wort
Film von Gary Fleder (2001)
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Sag’ kein Wort ist ein US-amerikanischer Thriller von Gary Fleder, basierend auf dem Roman Don’t Say a Word von Andrew Klavan. Er wurde 2001 mit Michael Douglas, Sean Bean und Brittany Murphy in den Hauptrollen gedreht.
| Film | |
| Titel | Sag’ kein Wort |
|---|---|
| Originaltitel | Don’t Say a Word |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2001 |
| Länge | 109 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Gary Fleder |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Musik | Mark Isham |
| Kamera | Amir M. Mokri |
| Schnitt | |
| Besetzung | |
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Handlung
Patrick Koster und seine Komplizen rauben in einer Bank einen roten Diamanten im Wert von etwa zehn Millionen US-Dollar, doch ein Mittäter namens Burrows verschwindet mit dem Edelstein. Koster wird verhaftet, nachdem er und seine Komplizen Burrows vor eine U-Bahn gestoßen haben, als dieser sich weigerte, den Diamanten herzugeben. Burrows stirbt und Koster geht ins Gefängnis. Nach zehn Jahren wird er wieder entlassen und plant, den Diamanten an sich zu bringen.
Der Psychiater Nathan R. Conrad soll die selbstmordgefährdete Elisabeth Burrows untersuchen, die seit Jahren erfolglos in verschiedenen Nervenkliniken behandelt wird. Die jetzt achtzehnjährige Tochter des Mittäters Burrows musste als Kind mit ansehen, wie Koster ihren Vater tötete. Koster weiß, dass Elisabeth den Ort kennt, an dem der gesuchte Edelstein versteckt ist. Er weiß außerdem, dass Elisabeth eine für das Versteck relevante Zahl kennt. Er entführt Conrads Tochter Jessie und droht mit ihrer Ermordung, wenn dieser nicht in kürzester Zeit die Information herausfindet.
Unter immensem Zeitdruck versucht Conrad, Zugang zu Elisabeth zu finden. Nachdem er ihr Vertrauen gewonnen hat, rekonstruiert er ihre Erinnerung an das traumatische Geschehen von damals.
Die beiden und die ihnen folgende Gang gelangen auf Potter’s Field auf der New Yorker Insel Hart Island, einem Friedhof für unidentifizierte Personen, auf dem sich auch das anonyme Grab von Elisabeths Vater befindet. Die Zahl, die Elisabeth kennt und die Conrad herausfinden sollte, stellt sich als die Nummer des Grabs heraus, in dem Burrows beerdigt wurde. Elisabeth hatte zehn Jahre zuvor ihre Puppe, in der Burrows den Diamanten versteckt hatte, vor der Beerdigung ihres Vaters in dessen Sarg gelegt.
Als Koster den Diamanten aus der Puppe an sich gebracht hat und Conrad töten lassen will, kann dieser das beauftragte Gangmitglied außer Gefecht setzen. Ein weiteres Mitglied der Bande wird von der Polizistin Sandra Cassidy niedergestreckt, die auf der Spur von Conrad und den Verbrechern zum Friedhof gelangt war. Cassidy wird jedoch von Koster angeschossen, den Conrad in einen ausgehobenen Graben stoßen und diesen zum Einstürzen bringen kann. Koster wird mit dem Edelstein lebendig begraben. Conrad kann seine Tochter unverletzt in die Arme schließen. Auch Elisabeth bleibt unversehrt und findet Aufnahme in der Familie Conrad.
Hintergrund
Der Film wurde von 20th Century Fox veröffentlicht. Er kostete die Produzenten etwa 50 Mio. US-Dollar und spielte in der weltweiten Erstauswertung ca. 100 Mio. US-Dollar ein.[2]
Filmmusik
- Funky cold medina – Tone Loc
- 5 By Steve – Steve Weisberg
- Fee Fie Foo – Louis Prima
- Music – John Williams
- Promises – India.Arie
- Pride and Joy – Marvin Gaye
- Dream a Little Dream of Me – Ella Fitzgerald
- Pink Toenails – Skye McCole Bartusiak
Quelle:[3]
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 24 %[4] |
| Metacritic (Metascore) | 38/100[5] |
| Prädikat der FBW | wertvoll[6] |
Der Kritiker Frank-Michael Helmke gab dem Thriller auf der Website www.filmszene.de nur 4 von 10 Sternen und meinte angesichts einiger Ungereimtheiten, wem der Film gefalle, hätte „Hollywood einen Freifahrschein ausgestellt für die Talfahrt Richtung absoluter Hirnlosigkeit“.[7]
Am 19. Januar 2002 schrieb Ulrike Steiner von den OÖ Nachrichten (www.ooen.at), dass die Geschichte trickreich und spannend von zwei Enden her aufgerollt werde, um in einem blödsinnigen „Ein Mann sieht rot“-Finale ganz ärgerlich verschenkt zu werden.
Das Lexikon des internationalen Films urteilte: „Handwerklich solide inszenierter Actionthriller, der die Handlungsstränge zu einem spannenden Gefüge formt und dadurch eine düstere Atmosphäre von Bedrohung und Überwachung schafft. Die äußere Aktion überdeckt freilich nur unzureichend manche inhaltlichen und logischen Mängel.“[6]
„Sag kein Wort: Effektiver Kidnapping-Thriller mit Hitchcock-Einschlag, in dem ein Psychiater einer Patientin das Versteck eines Juwels entlocken muss.“
Auszeichnungen
Brittany Murphy wurde für den Golden Satellite Award nominiert.[10]