Sails of Glory

Tabletop-Spiel von Ares Games entwickelt von Andrea Angiolino und Andrea Mainini, das Seegefechte im Zeitalter der Segelschiffe nachstellt From Wikipedia, the free encyclopedia

Sails of Glory – Napolenic Wars ist ein Tabletop-Spiel, das Seekämpfe im Zeitalter der Segelschiffe (ca. 1650–1815) simuliert. Es wurde von Andrea Angiolino und Andrea Mainini entwickelt und erscheint seit 2013 bei Ares Games.

Schnelle Fakten Daten zum Spiel, Auszeichnungen ...
Sails of Glory
Daten zum Spiel
Autor Andrea Angiolino, Andrea Mainini
Verlag Ares Games
Erscheinungsjahr 2013
Art Tabletop-Spiel
Spieler 2+ (erweiterbar)
Dauer 30 bis 90 Minuten
Alter ab 13 Jahren
Auszeichnungen
  • Origins Award 2015 Best Historical Miniature Rules
  • Origins Award 2015 Best Historical Figure Line
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Das Spiel wurde 2013 erfolgreich über Crowdfunding finanziert.[1]

Spielprinzip und Mechanik

In Sails of Glory übernehmen die Spieler die Rolle von Kapitänen mehrerer Schiffe im Maßstab 1/1000. Damit ist Sails of Glory ein Flotten-Spiel. Wie für Tabletop-Spiele üblich, nutzt es kein klassisches Spielbrett, stattdessen können sich die Miniaturen frei auf einem Spielfeld bewegen.[2] Das Spiel nutzt ein ähnliches System wie das Spiel Wings of War des gleichen Herstellers.

Verschiedene Komplexitätsgrade

Das Spiel ist modular aufgebaut, sodass die Komplexität schrittweise gesteigert werden kann:[2]

  • Basisregeln: Fokus auf schnellen Einstieg. Die Bewegung ist vereinfacht und der Fokus liegt auf Positionierung und Breitseiten.
  • Standardregeln: Einführung unterschiedlicher Segelstellungen (voll besegelt, gerefft) und die Auswirkung der Windstärke.
  • Fortgeschrittene Regeln: Ergänzung komplexer maritimer Aspekte wie das Entern von Schiffen, gezielte Reparaturen, Besatzungsmanagement sowie den Einfluss von Strömungen.

Die Spieler müssen sich vor dem Spiel auf einen Komplexitätsgrad einigen.

Spielmechanik

Eine grundlegende Spielmechanik von Sails of Glory ist das geheime Planen der Züge. Alle Spieler wählen ihre Karten gleichzeitig und bewegen ihre Miniaturen entsprechend der Schablonen. Jeder Schiffstyp verfügt über ein eigenes Deck aus Manöverkarten. Der Kampf erfolgt über Feuerwinkel, die auf den Schiffsbasen markiert sind. Anstatt zu würfeln, ziehen die Spieler Schadensplättchen aus verschiedenen Beuteln. Diese Plättchen zeigen Schadenspunkte oder spezielle Ereignisse wie Mastbruch, Feuer oder Personalverluste an. Dazu wird jede Spielrunde in verschiedene Phasen unterteilt. Diese Phasen sind unterschiedlich, abhängig vom gewählten Komplexitätsgrad.[2]

Zusammenstellen der Flotten

Bei Sails of Glory werden von Ares Games einige ausbalancierte Szenarien sowie Regeln zum Zusammenstellen individueller Flotten als PDF-Dateien auf ihrer Homepage angeboten.[3]

Spielfeld

Das Spielfeld hat standardmäßig eine Größe von 90 cm × 70 cm. Ein Großteil des Spielfelds stellt dabei offenes Wasser dar. Über Papp-Marker oder Geländestücke können auch weitere Elemente wie Küstenstreifen, Inseln, Untiefen oder Küstenbatterien hinzugefügt werden.

Erweiterungen

Wie bei Tabletop-Spielen üblich können viele Miniaturen sowie Spielzubehör einzeln erworben werden. Diese zählen aber üblicherweise nicht als Erweiterung des Spiels.

2014 erschien unter dem Titel Sails of Glory - Napoleonic Wars - Capitain & Crew Ability Rules eine Erweitern mit Regeln für Kapitäne und Besatzung.[4]

Rezension und Auszeichnungen

Auszeichnungen

Im Jahr 2015 wurde Sails of Glory bei den 41. Origins Awards für Best Historical Miniature Rules (auf dt.: Beste Regeln für historisches Miniaturenspiel) und Best Historical Miniature Figure/Line (auf dt.: Beste historische Miniaturen-Reihe) sowie als Fan-Favourite (auf dt.: Favorit der Fans) ausgezeichnet.[5]

Rezension

2025 hatte das Spiel auf BoardGameGeek eine Bewertung von 7,5.[6]

Einzelnachweise

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