Sainte-Marie-Kerque

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Sainte-Marie-Kerque (niederländisch: Sint-Mariakerke[1]) ist eine französische Gemeinde mit 1708 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Calais und zum Kanton Marck.

Schnelle Fakten
Sainte-Marie-Kerque
Sainte-Marie-Kerque (Frankreich)
Sainte-Marie-Kerque (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Pas-de-Calais (62)
Arrondissement Calais
Kanton Marck
Gemeindeverband Région d’Audruicq
Koordinaten 50° 54′ N,  8′ O
Höhe 2–5 m
Fläche 18,47 km²
Einwohner 1.708 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 92 Einw./km²
Postleitzahl 62370
INSEE-Code
Website www.mairie-saintemariekerque.fr

Mairie Sainte-Marie-Kerque
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Lage

Die Gemeinde Sainte-Marie-Kerque liegt an der Grenze zum Département Nord in Französisch-Flandern am Unterlauf des Flusses Aa, zehn Kilometer vor dessen Mündung in den Ärmelkanal, 15 Kilometer südöstlich von Calais und 15 Kilometer südwestlich von Dünkirchen.

Geschichte

Das historisch niederländischsprachige Gebiet Französisch-Flanderns, das im Mittelalter bis westlich über Calais hinausreichte, ist noch heute an den Ortsnamen (-kerque bzw. -kerke (flämisch) = Kirche) und vielen Familiennamen der Bewohner erkennbar. Seit der frühen Neuzeit hat das Französische jedoch auf Kosten des Niederländischen in dieser Region kontinuierlich an Boden gewonnen. Im Mittelalter teilte der Ort das Schicksal der Grafschaft Flandern. Diese stand seit den fränkischen Reichsteilungen im 8. Jahrhundert in Lehnsabhängigkeit zur französischen Krone, kam 1385 zum Haus Burgund und 1477/1526 an die Habsburger und damit an das Heilige Römische Reich. Im 16./17. Jahrhundert kam das westliche Flandern erneut zu Frankreich.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr196219681975198219901999200620162022
Einwohner118112281224132313221412151316401715
Quellen: Cassini und INSEE
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Sehenswürdigkeiten

An Sehenswürdigkeiten finden sich die in ihren Anfängen aus dem 15. Jahrhundert stammende Eglise Notre-Dame-de-la-Visitation (Kirche zur Erscheinung unserer Lieben Frau). Eine umfassende Restaurierung erfolgte im Jahr 1899. Außerdem befindet sich im Ort die Église Saint-Nicolas (Kirche des Heiligen Nikolaus) aus dem Jahr 1837 und das Château du Wetz (Schloss Wetz).[2]

Einzelnachweise

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