Salvador Nasralla
honduranischer Politiker
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Salvador Alejandro César Nasralla Salum (* 30. Januar 1953 in Tegucigalpa) ist ein honduranischer Sportjournalist, Fernsehmoderator, Geschäftsmann und Politiker (Partido Liberal de Honduras).[1]

Er kandidierte bei den Parlamentswahlen in Honduras 2013, 2017 und 2025 erfolglos für das Präsidentenamt.
Leben
Salvador Nasralla kam als Sohn arabischer Christen aus Palästina zur Welt. Seine Mutter Alicia Salum wurde in Chile geboren. Er studierte an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile Wirtschaftsingenieurswesen und Verwaltungswesen. Sechs Jahre lang war er als Generaldirektor für Pepsi-Cola in Honduras tätig. An der Nationalen Autonomen Universität von Honduras lehrte er als Hochschullehrer im Fachbereich Wirtschaftsingenieurswesen. Ab 1981 war Nasralla als Journalist im honduranischen Fernsehen tätig.
2011 gründete er den inzwischen bedeutungslosen Partido Anticorrupción de Honduras (Antikorruptionspartei). Bei der Präsidentschaftswahl 2013 unterlag er dem Amtsinhaber Juan Orlando Hernández. Bei der Präsidentschaftswahl 2017 unterlag er Hernández erneut knapp. Daraufhin warf er dem Wahlgerichtshof Wahlbetrug vor.[2]
2021 verzichtete er kurz vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 28. November auf die Kandidatur zur Präsidentschaft zugunsten von Xiomara Castro von der Partei Libertad y Refundación (Libre). Nasralla war für die Partei Salvador de Honduras (PSH) angetreten.[3] Am 27. Januar 2022 wurde er zum Vizepräsidenten ernannt. Von diesem Amt trat er 2024 zurück, um im folgenden Jahr an der Präsidentschaftswahl teilzunehmen, bei der er Nasry Asfura unterlag.
Salvador Nasralla ist seit 2016 mit der fast 40 Jahre jüngeren ehemaligen honduranischen Schönheitskönigin Iroshka Elvir (* 1991) verheiratet.[4] Im Dezember 2017 wurde er mit 64 Jahren erstmals Vater.[5] Er wohnt mit seiner Familie in Tegucigalpa.[6]
Kontroversen
Salvador Nasralla fiel durch antisemitische Äußerungen auf. 2019 behauptete er, dass jüdische Personen zu viel Macht auf den internationalen Geldmärkten hätten und der damalige Präsident Juan Orlando Hernández von Israel kontrolliert werde.[7]