Sankt Koloman

Gemeinde im Bezirk Hallein, Land Salzburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Sankt Koloman, im Salzburger Dialekt Sankt Kolomå [ˈkoːloˌmɔ̃], ist eine Gemeinde mit 1819 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Salzburger Land im Bezirk Hallein im Tennengau in Österreich.

Schnelle Fakten Wappen, Österreichkarte ...
Sankt Koloman
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Sankt Koloman
Sankt Koloman (Österreich)
Sankt Koloman (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Land Salzburg Salzburg
Politischer Bezirk: Hallein
Kfz-Kennzeichen: HA
Hauptort: Taugl
Fläche: 55,97 km²
Koordinaten: 47° 39′ N, 13° 11′ O
Höhe: 848 m ü. A.
Einwohner: 1.819 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 32 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5423
Vorwahl: 06241
Gemeindekennziffer: 5 02 11
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Am Dorfplatz 29
5423 St. Koloman
Website: www.stkoloman.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Walkner (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2024)
(17 Mitglieder)
4
9
4
4 9 4 
Insgesamt 17 Sitze
Lage von Sankt Koloman im Bezirk Hallein
Lage der Gemeinde Sankt Koloman im Bezirk Hallein (anklickbare Karte)
Lage der Gemeinde Sankt Koloman im Bezirk Hallein (anklickbare Karte)
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Blick über Sankt Koloman
Blick über Sankt Koloman
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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Geografie

Die Gemeinde liegt im Tennengau im Salzburger Land an einem Hochplateau des Salzachtales zwischen Vigaun und Kuchl. Ortsteile der Gemeinde sind Oberlangenberg (früher Fürberg genannt), Taugl und Tauglboden. Bis Ende Mai 1923 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Golling, seit dem 1. Juni 1923 ist sie Teil des Gerichtsbezirks Hallein.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[1]):

  • Oberlangenberg (544)
  • Taugl (1256)
  • Tauglboden (19)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Oberlangenberg, Taugl und Tauglboden.

Nachbargemeinden

Bad Vigaun Krispl Hintersee (SL)
Kuchl Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Abtenau
Scheffau

Geschichte

1506 erfolgte die erste Erwähnung der am 8. Juni zu Ehren des hl. Koloman geweihten Kirche. Nach dem Brand von 1768 erfolgte 1805 die Einweihung der neugebauten Kirche.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen St. Koloman: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 ...
St. Koloman: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
849
1880
 
853
1890
 
844
1900
 
833
1910
 
889
1923
 
919
1934
 
992
1939
 
929
1951
 
1.011
1961
 
1.032
1971
 
1.050
1981
 
1.085
1991
 
1.294
2001
 
1.497
2011
 
1.616
2021
 
1.776
2025
 
1.819
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021
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Politik

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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

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BW

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2024
Wahlbeteiligung: 88,4 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
49,5 %
(−16,2 %p)
26,5 %
(n. k. %p)
24,1 %
(−10,2 %p)
20192024

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 17 Mitglieder.

Bürgermeister

  • 1945–1949 Johann Fötschl[6]
  • 1949–1954 Johann Siller[7]
  • 1954 Rupert Struber[8]
  • 1954–1979 Matthias Neureiter[9]
  • 1979–1992 Karl Loidl[10]
  • 1992–2008 Christian Struber (ÖVP)[11]
  • 2008–2019 Wilhelm Wallinger (ÖVP)[12]
  • seit 2019 Herbert Walkner (ÖVP)

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: „In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet im rechten Oberwinkel von einem goldenen Kreuzchen und überlegt mit einer kreisförmigen, nach unten abfallenden goldenen Seilschlinge, welche schräglinks von einem goldenen Pilgerstab durchsteckt ist.“[13]

Gemeindepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Sankt Koloman
Wilhelmskapelle
Naturdenkmäler
  • Großer Gletscherschliff: aus der letzten Eiszeit
  • Trattbergpanoramastraße führt bis 1700 m Seehöhe
  • Seewaldsee

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahr 2011 waren in der Landwirtschaft 61 Personen beschäftigt, im Produktionssektor 57 und im Dienstleistungssektor 125.[16] In der Gemeinde lebten 831 Erwerbstätige. Davon arbeiteten fast zweihundert in der Gemeinde, mehr als drei Viertel pendelten aus.[17]

Persönlichkeiten

In Sankt Koloman geboren
  • August Rettenbacher (1911 – 1999), Schulleiter, Dichter, Komponist, Organist. Gründete das erste Mundart- und Heimatarchiv im Land Salzburg[18]
  • Heinrich Rettenbacher (1912 – 1981). Bürgermeister von Abtenau
  • Dr. August Gruber (* 1947), Bankkaufmann, Vizepräsident von "Les Amis de Kantchari"
  • Veronika Wallinger-Stallmaier (* 1966), ehemalige Skirennläuferin
Ehrenbürger der Gemeinde
  • Christian Struber, Bürgermeister bis zum 4. Juli 2008

Einzelnachweise

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