Sarah Pagung

deutsche Politologin mit dem Schwerpunkt Russland und Osteuropa From Wikipedia, the free encyclopedia

Sarah Pagung (* 1989[1] in Berlin) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Publizistin, die auf Russland und Osteuropa spezialisiert ist.

Leben und Wirken

Sarah Pagung studierte an der FU Berlin Politikwissenschaft[2] und promovierte dort 2022. Der Titel ihrer Dissertation lautet Einflussnahme auf internationale Zielgruppen durch die Russländische Föderation. Eine Analyse von 2000–2016.

Von 2013 bis 2015 war Pagung Mitarbeiterin am Berliner Carl-Friedrich-Goerdeler-Kolleg.[2] Sie war von Februar 2019 bis Dezember 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik (DGAP). 2023 begann sie eine Tätigkeit als Programmleiterin bei der Körber-Stiftung.[3] Inhaltlich arbeitete Pagung vor allem zu russischer Außen- und Sicherheitspolitik sowie zu Informationspolitik. Bis Dezember 2018 betreute sie Projekte am Robert-Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, darunter den Gesprächskreis Russland/Östliche Partnerschaft zu russischer Außen- und Sicherheitspolitik sowie das Kooperationsprojekt „A New Western Ostpolitik“ mit der Johns Hopkins University in den USA.

Seit 2023 ist Pagung für die Körber-Stiftung tätig; bis 2026 als Programmleiterin und seit 2026 als Leiterin des Hauptstadtbüros der Stiftung.[4]

Pagung trat als Russland- und Osteuropaexpertin in der Tagesschau, im ZDF bei Markus Lanz und Maybrit Illner und arte zum russischen Überfall auf die Ukraine auf.[5][6][7][8][9]

Einzelnachweise

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