Scelidotheriidae
Unterfamilie der Familie Mylodontidae
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Die Scelidotheriidae sind eine Familie ausgestorbener Riesenfaultiere innerhalb der Ordnung Pilosa.
| Scelidotheriidae | ||||||||||||
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Scelidotherium leptocephalum im Nationalen Naturkundemuseum in Paris | ||||||||||||
| Zeitliches Auftreten | ||||||||||||
| Miozän bis Grönlandium | ||||||||||||
| 22 Mio. Jahre bis 9.000 Jahre | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Scelidotheriidae | ||||||||||||
| Ameghino, 1889 | ||||||||||||
Systematik
Sie sind verwandt mit der ebenfalls ausgestorbenen Familie der Mylodontidae, sowie mit der Familie der Zweifingerfaultiere (Choloepus).[1]
1889 wurde die Art von Ameghino als Familie Scelidotheriidae beschrieben. Das Taxon wurde allerdings 1995 von Gaudin zu einer Unterfamilie der Mylodontidae herabgestuft.[2] Neuere Kollagensequenzdaten deuten jedoch darauf hin, dass die Gruppe weniger eng mit Mylodon verwandt ist als mit dem Zweifinger-Faultier (Choloepus). Daher erhielt sie von Presslee et al. (2019) wieder den Status einer eigenständigen Familie.[3]
Arten innerhalb der Familie
Nachfolgend eine Übersicht der Arten innerhalb der Familie Scelidotheriidae, basierend auf Nieto et al. 2020.[4]
| Scelidotheriinae |
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Merkmale
Der Zahnschmelzabrieb eines Scelidotheriidae-Zahns aus Goiás deutet darauf hin, dass die Familie an eine abrasive Ernährung angepasst waren. Durch die δ¹³C Werte lässt sich darauf schließen, dass C3-Pflanzen das wichtigste Nahrungsmittel für die Tiere waren.[5]
Die Familie Scelidotheriidae entstand vor rund 22 Millionen Jahren (22 mya).[6] Die letzte bekannte Gattung der Familie, Catonyx, ist circa 7650 v. Chr (9600 BP) während dem Grönlandium ausgestorben.[7]
Ihre Zähne waren unterschiedlich geformt. Teilweise hatten sie dreieckige, ellipsoide oder S-förmigen Querschnitte. Die Backenzähne standen schräg zur Zahnreihe. Der Schädel war relativ lang mit einer gleichmäßigen Schnauzenform und ausgeprägten Knochen. Außerdem wurden sie von einem nach vorne gerichteten Deltamuskelkamm am Oberarm charakterisiert.[8]