Schahrzad Mansouri
deutsche Karateka
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Leben
Mansouri wuchs als Tochter deutsch-iranischer Eltern zunächst im Iran auf. Nach der Iranischen Revolution kam sie 1979 mit ihrer Familie nach Deutschland. Als Dreizehnjährige begann sie 1983 in Bad Mergentheim mit dem Karatetraining.[1] Im Jahr 1989 wurde sie in den Bundeskader berufen.
Zu ihren größten Erfolgen als Athletin zählt der Gewinn der Bronzemedaille bei der Karate-Weltmeisterschaft 1996 in der Disziplin Kata Einzel. Außerdem war sie zwischen 1991 und 2000 neun Mal Deutsche Meisterin, errang 1995 den Titel Vize-Europameisterin Kata und gewann sechs Mal den Shōtōkan World Cup.[2]
Von 2000 bis 2012 betreute sie als Bundesjugendtrainerin im Deutschen Karateverband den Perspektivkader Kata für Schülerinnen und Schüler.[3] Parallel dazu war sie als Trainerin im Budocenter Frankfurt des Bundestrainers Efthimios Karamitsos tätig. Auch war sie Vizepräsidentin des Hessischen Fachverbandes für Karate (HFK).[4]
Seit 2013 betreibt sie gemeinsam mit Sigi Hartl, der ebenfalls ein erfolgreicher Athlet in der Disziplin Kata war, ein Karatestudio in Offenbach. Beide geben regelmäßig Lehrgänge im deutschsprachigen Raum.[5]