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Schenkensee (Iphofen)

Weiher im Gebiet der Stadt Iphofen im bayerischen Landkreis Kitzingen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Schenkensee ist ein Weiher im Gebiet der Stadt Iphofen im bayerischen Landkreis Kitzingen.

Schnelle Fakten
Schenkensee
Blick südwärts auf den Schenkensee
Geographische Lage Steigerwald
  • Südlicher (Vorderer) Steigerwald

Bayern

Abfluss → Gießgraben → Bibart →  → Laimbach → Ehebach → Aisch → Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Daten
Koordinaten 49° 38′ 26,6″ N, 10° 20′ 31,1″ O
Schenkensee (Iphofen) (Bayern)
Schenkensee (Iphofen) (Bayern)
Höhe über Meeresspiegel 425 m ü. NHN[BA 1]
Fläche 0,9 ha[BA 2]
Breite 155 m[BA 2]
Umfang 425 m[BA 2]
Einzugsgebiet 41 ha[BA 3]
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Vorlage:Infobox See/Wartung/Seelänge

Geographie

Der See gehört zum Stadtteil Dornheim und ist etwa 1,6 km südsüdöstlich von der Ortsmitte des Dorfes Dornheim entfernt. Er liegt in der nordostwärts laufenden Talmulde des Gießgrabens, die gerade noch an dessen Westrand zum Südlichen oder Vorderen Steigerwald gehört, während etwa Dornheim selbst schon Teil der vorgelagerten Hellmitzheimer Bucht des Steigerwaldvorlandes ist.[1]

Die nächsten Orte sind die Einöde Forsthaus etwa 0,8 km östlich im Limpurger Forst rechts des Gießgrabentals und der kleine Weiler Fischhof etwa 1,2 km bachabwärts im Nordosten an der Gießgrabenquerung der Kreisstraße KT 3 aus Dornheim, von der her ein Feldweg zum See führt.

Beschreibung

Geologisch gesehen liegt der Weiher im lehmreichen Gipskeuper (Grabfeld-Formation) des westlichen Steigerwaldes.[BA 4]

Er hat etwa rechtwinklig-dreieckige Kontur mit der etwa 155 m langen Hypotenuse im Nordosten, wo ein gerader und wenig hoher Wegdamm ihn anstaut. Er bedeckt eine Fläche von etwa 0,9 ha und wird von einem kurzen Bächlein durchflossen, das aus einem Wald im Westen an linken Hang des Gießgrabens kommt und schon etwa 20 Meter unterhalb des Dammes in den Gießgraben mündet. Den See umgibt, am Damm mit Lücken, eine Baumgalerie, außerhalb von der sich im Süden ein feuchtes und krautiges Wiesengelände zum aufwärtigen Gießgraben hin erstreckt, weniger weit entlang dem zulaufenden Bächlein nach Westen und am geringsten nach Nordwesten zu. Im Norden liegen Felder nahe am Ufer.

Der See wird als Fischweiher genutzt und ist als Naturdenkmal ausgewiesen.

Geschichte

Der See ist schon auf Karten aus dem 19. Jahrhundert zu finden[BA 5] und existierte seinem Namen zufolge wohl schon viel früher, da der Limpurg-Speckheimer Zweig der 1713 im Mannesstramm erloschenen Schenken von Limpurg in der Umgegend ein Herrschaftsgebiet besaß und begütert war, mit etwa einem Sitz auf der Burg Speckfeld bei Markt Einersheim ca. 6,5 km im Norden.

Literatur

Einzelnachweise

Literatur

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