Schils (Fluss)

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Die Schils ist ein rund 16 Kilometer langer linker Nebenfluss der Seez im Schweizer Kanton St. Gallen. Sie durchfliesst das Schilstal, ein Seitental des Seeztals, und entwässert dabei ein Gebiet von rund 56 Quadratkilometern. Der Fluss verläuft dabei hauptsächlich auf dem Gemeindegebiet von Flums, nur die Mündung liegt in der Gemeinde Walenstadt.

Schnelle Fakten
Schils
Einmündung der Schils (rechts im Bild) in die Seez bei Flums und Walenstadt

Einmündung der Schils (rechts im Bild) in die Seez bei Flums und Walenstadt

Daten
Gewässerkennzahl CH: 350
Lage Glarner Alpen

Schweiz Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Seez Linth Limmat Aare Rhein Nordsee
Quellgebiet Grat zwischen Spitzmeilen und Wissgandstöckli
47° 0′ 8″ N,  14′ 50″ O
Quellhöhe 2306 m ü. M.[1]
Mündung bei Flums in die Seez
47° 6′ 15″ N,  20′ 2″ O
Mündungshöhe 432 m ü. M.[1]
Höhenunterschied 1874 m
Sohlgefälle 12 %
Länge 16,2 km[1]
Einzugsgebiet 55,85 km²[2]
Abfluss am Pegel Mündung[2]
AEo: 55,85 km²
MQ
Mq
1,97 m³/s
35,3 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Matossabach, Tobelbach
Gemeinden Flums, Walenstadt
Schließen
Schils (Fluss) (Kanton St. Gallen)
Schils (Fluss) (Kanton St. Gallen)
Quelle
Mündung
Kanton St. Gallen
Quelle und Mündung der Schils

Geographie

Verlauf

Die Schils entspringt an einem Grat zwischen dem Spitzmeilen und dem Wissgandstöckli auf 2306 m ü. M. direkt an der Grenze zum Kanton Glarus. Der Fluss verläuft in nordöstlicher Richtung durch das Tal bis zum Dorf Flums, welches er im Westen tangiert. Er fliesst nun Richtung Nordwesten in einem begradigten Flussbett, nimmt den Tobelbach auf und mündet nordöstlich der Burg Gräpplang auf 432 m ü. M. in die ebenfalls begradigte Seez.

Zuflüsse

Von der Quelle bis zur Mündung

  • Malteiebach (links)
  • Rostöder (rechts)
  • Rollrus (rechts)
  • Rollruns [sic!] (rechts)
  • Schneelochrüsli (links)
  • Schwarzruns (links)
  • Gufelruns (links)
  • Mährenbach (rechts)
  • Brunnenrüsli (links)
  • Bruchbächli (rechts)
  • Hundelochbächli (links)
  • Fansbach (rechts)
  • Schlangenrüfibächli (links)
  • Ahornruns (rechts)
  • Bützenbächli (links)
  • Chehrruns (rechts)
  • Matossabach (links)
  • Hintere Seeber (links)
  • Mittelere Seeber (links)
  • Vorder Seeber (links)
  • Wissrüfi (rechts)
  • Tüfruns (rechts)
  • Malanggentobel (links)
  • Wagiseggruns (rechts)
  • Chöbelruns (rechts)
  • Heizenris (rechts)
  • Abendweidbach (links)
  • Rollibach (links)
  • Palagulbach (links)
  • Heggibach (links)
  • Erbrüsli (links)
  • Ruslenbach (links)
  • Portlerbach (rechts)
  • Tobelbach (links)

Hydrologie

Bei der Mündung der Schils in die Seez beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1,97 m³/s. Ihr Abflussregimetyp ist nival alpin[3] und ihre Abflussvariabilität[4] beträgt 18.[2]

Weitere Informationen Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) der Schils in m³/s ...
Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) der Schils in m³/s[2]
5
4
3
2
1
0
1,97
0,60
Jan.
0,71
Feb.
1,13
März
2,53
Apr.
4,11
Mai
4,24
Juni
3,01
Juli
2,22
Aug.
1,71
Sep.
1,30
Okt.
1,17
Nov.
0,87
Dez.
Durchgehende Linie: Mittlerer Jahresabfluss (MQ) 1,97 m³/s
Schließen

Nutzung

Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke (SAK) betreiben am Verlauf der Schils ein Wasserkraftwerk inklusive eines kleinen Stausees unterhalb der Sägerei Bruggwiti.[5]

Einzelnachweise

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