Schmatowka (Kaliningrad)

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Schmatowka (russisch Шматовка, deutsch Schwirgsden, 1938–1945 Königsgarten) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Munizipalkreis Osjorsk im Rajon Osjorsk.

Schnelle Fakten Geographische Lage ...
Siedlung
Schmatowka
Schwirgsden (Königsgarten)

Шматовка
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Osjorsk
Frühere Namen Schwirgsden (bis 1938),
Königsgarten (1938–1946)
Bevölkerung 5 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)[1]
Zeitzone UTC+2
Postleitzahl 238137
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 227 000 098
Geographische Lage
Koordinaten 54° 30′ N, 21° 58′ O
Schmatowka (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Schmatowka (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Schmatowka (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Schmatowka (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad
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Geographische Lage

Schmatowka liegt an der Regionalstraße 27A-043 (ex R517), welche die beiden Städte Tschernjachowsk (Insterburg) und Osjorsk (Darkehmen/Angerapp) verbindet. Bis zur Rajonshauptstadt Osjorsk sind es elf Kilometer. Ein Bahnanschluss besteht nicht.

Geschichte

Schwirgsden gehörte seit 1874 als Landgemeinde zum neu gebildeten Amtsbezirk Kallnen im Kreis Darkehmen.[2] Am 3. Juni 1938 – amtlich bestätigt am 16. Juli 1938 – erhielt Schwirgsden aus politisch-ideologischen Gründen den neuen Namen „Königsgarten“.

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort unter sowjetische Administration. Im Jahr 1947 erhielt der Ort den russischen Namen Schmatowka und wurde gleichzeitig in den Dorfsowjet Sadowski selski Sowet im Rajon Osjorsk eingeordnet.[3] Von 2008 bis 2014 gehörte Schmatowka zur Landgemeinde Krasnojarskoje selskoje posselenije, von 2015 bis 2020 zum Stadtkreis Osjorsk und seither zum Munizipalkreis Osjorsk.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner[4]
1818137
1863191
1907212
1925195
1933185
1939179
200218
201016
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Kirche

Schwirgsden/Königsgarten war bei seiner überwiegend evangelischen Bevölkerung bis 1945 in das Kirchspiel Ballethen (russisch: Sadowoje) eingepfarrt[5]. Es lag im Kirchenkreis Darkehmen (1938–1946 Angerapp, seit 1946: Osjorsk) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Letzter deutscher Geistlicher war Pastor Joachim Großkreutz.

In der Zeit der Sowjetunion war kirchliches Leben verboten. Erst in den 1990er Jahren bildeten sich an verschiedenen Orten in der Oblast Kaliningrad wieder neue evangelische Gemeinden. Schmatowka ist in die Kirchenregion („Kirchenkreis“) Gussew (Gumbinnen) eingegliedert, die zur – ebenfalls neugegründeten – Propstei Kaliningrad innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER) gehört[6]. Die zuständigen Geistlichen sind die der Salzburger Kirche in Gussew.

Persönlichkeiten

  • Heinz Dubois (1914–1966), deutscher Maler, in Schwirgsten geboren

Einzelnachweise

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