Schnabling (Gemeinde Pyhra)

Ortschaft im Bezirk St. Pölten From Wikipedia, the free encyclopedia

Schnabling ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Pyhra im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 86 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten
Schnabling (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Schnabling
Schnabling (Gemeinde Pyhra) (Österreich)
Schnabling (Gemeinde Pyhra) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Pyhra
Koordinaten 48° 9′ 24″ N, 15° 39′ 26″ Of1
Höhe 305 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 86 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 72,82 ha (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05787
Katastralgemeindenummer 19574
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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Geografie

Schnabling befindet sich westlich von Pyhra an der Stadtgrenze zu St. Pölten. Durch den Ort führt die aus Altmannsdorf kommende Landesstraße L5107. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 36 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit drei Häusern genannt, das nach Pyhra eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Pölten besaß die Ortsobrigkeit und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Wald ausgeübt, die auch die Konskription besorgte.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Schnabling einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[4]

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Schnabling insgesamt 4 Bauflächen mit 4.471 m² und 18 Gärten auf 28.012 m², 1989/1990 gab es 24 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 34 angewachsen und 2009/2010 bestanden 37 Gebäude auf 78 Bauflächen.[5]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 58 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 8 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 59 Hektar Landwirtschaft betrieben und 8 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 56 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 10 Hektar betrieben.[5] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Schnabling beträgt 56,5 (Stand 2010).

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 129 (SchnablingInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 61, Sektion Sankt Pölten, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,8 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 298.

Einzelnachweise

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