Schnüffelsonde
Messgerät
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Als Schnüffelsonde werden verschiedene Messsonden bezeichnet, die zur gezielten Lokalisierung von Quellen eines Messsignals eingesetzt werden. Der Begriff wird insbesondere für Lecksuchgeräte zum Nachweis austretender Gase[1] sowie für Sonden zur Lokalisierung elektromagnetischer Störquellen zum Beispiel auf Leiterplatten im Rahmen von EMV-Messungen[2] verwendet. Die Bezeichnung leitet sich von der unmittelbaren Abtastung des Untersuchungsbereichs durch die Sonde ab.
Dichtheitsprüfung (Gase)
Bei der Dichtheitsprüfung mit Überdruck kommt eine Schnüffelsonde (fachlich korrekter: Gaslecksuchgerät) zum Einsatz, die entlang von Dichtstellen und potenziellen Leckagebereichen geführt wird. Das aus einer Undichtigkeit austretende Prüfgas wird vom Detektionssystem erfasst und quantitativ angezeigt. Die Methode ermöglicht eine gezielte und genaue Lokalisierung von Leckagen.
Elektrotechnik

In der Elektrotechnik ist „Schnüffelsonde“ eine umgangssprachliche Benennung eines physikalisch korrekter als Nahfeldsonde zu bezeichnenden Messgerätes, welches hochfrequente Störstrahlungen direkt auf Leiterplatten oder in Baugruppen aufspürt und entweder an Powermetern, Oszilloskopen oder Spektrumanalysatoren angeschlossen wird.[3]