Schober-Zeichen
Funktionstest für die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule
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Das Schober-Zeichen oder Schober-Maß (benannt nach Paul Schober) ist ein Funktionstest für die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule. Am stehenden Patienten bzw. Probanden wird eine Hautmarke über dem Dornfortsatz von S1 (bzw. L5) und 10 cm weiter oben (kranial) aufgetragen. Bei maximaler Flexion (nach vorne beugen) weichen die Hautmarken normalerweise um 5 cm (mit einem Abstand von nun 14–15 cm)[1] auseinander, bei Dorsalextension (nach hinten strecken) verringert sich der Abstand um 1–2 cm. Eine Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule mit verminderter Beugbarkeit findet sich z. B. bei Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew).[2] Zur Prüfung der Beweglichkeit der Brustwirbelsäule können Hautmarken über C7 und 30 cm kaudal angebracht werden. Die Erweiterung beträgt dann üblicherweise ebenfalls 4–5 cm.[3]

Der Test wurde 1937 von Paul Schober beschrieben.[4]
Siehe auch
- Ott-Zeichen (Funktionstest für die Brustwirbelsäule)