Schrattenbruck (Gemeinde Melk)
Ortschaft im Bezirk Melk
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Schrattenbruck ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Melk im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 86 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Schrattenbruck (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Schrattenbruck | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Melk | |
| Koordinaten | 48° 12′ 34″ N, 15° 21′ 14″ O | |
| Höhe | 249 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 86 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,91 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04745 | |
| Katastralgemeindenummer | 14163 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Der Ort gehört seit je her zum Einzugsbereich des Stiftes und des Marktes Melk, obwohl die südlich gelegene Schallaburg ebenso einen großen Einfluss ausübte. Im Mittelalter tauchen immer wieder Familienmitglieder der Sighartinger und deren Nebenlinien als Ministeriale und handelnde Personen auf, obwohl der Ort im Einfluss mehrerer Herrschaften liegt. Die Grenze der Landgerichte von Melk und Schallaburg verlief entlang des Baches und damit mitten durch den Ort.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zwölf Häusern genannt, das nach Melk eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Melk besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaften Melk und Schallaburg gemeinsam ausgeübt und auch die Untertanen und Grundholde gehörten diesen Herrschaften.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Schrattenbruck ein Gärtner, ein Gastwirt und einige Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 60, Sektion Melk, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,9 MB]).
- Gerhard Flossmann (Hrsg.), Anton Harrer, Wilfried Kowarik und Harald Ofner: Stadtbuch Melk. Daten & Fakten. (Band II), verfasst von der Arbeitsgruppe „Melker Stadtbuch“ des Kultur- und Museumsvereins Melk, Melk 1999
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 206.
