Schubertstraße 37 (Weimar)

Bauwerk in Weimar From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Haus Schubertstraße 37 in der Westvorstadt von Weimar entstand ca. 1925 als Wohnhaus für Beamte und ist architektonisch dem Heimatschutzstil zuzurechnen. Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).

Schubertstraße 37

Bauziel

Mit der Errichtung des Hauses sollte der Wohnungsknappheit für Beamten begegnet werden, die sich durch starken Zuzug verstärkte. Damit war die Errichtung zugleich eine staatliche Angelegenheit, die über ein normales Genehmigungsverfahren hinausging. Der thüringische Staat war hier auch der Bauherr.[1]

Entwurf

Den Entwurf dieses Hauses lieferte der thüringische Oberbaudirektor Jakob Schrammen.[1] Die Häuserzeile mit Mansarddach ist viergeschossig, hat einen Balkon über dem Eingang am August-Bebel-Platz und verfügt über mehrere Erker.

Zu den weiteren von Schrammen entworfenen Beamtenwohnhäuser gehören u. a. auch das Haus in der August-Bebel-Platz 4, das in der Trierer Straße 38.[2]

Auf dem einstigen Bismarckplatz vor diesem Gebäude befand sich der Kolonialbrunnen.[1]

Publikation

Über das Gebäude wurde 1928 erstmals von August Lehrmann publiziert.[1]

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI