Schwermetall (Comicmagazin)

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Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene war ein Comicmagazin, das ab Februar 1980 monatlich erschien und 1999 eingestellt wurde. Schwerpunkte waren Science-Fiction- und Fantasy-Comics für Erwachsene.

AutorDiv.
Verlag1980–1984: Volksverlag

1984–1999: Alpha Comic Verlag

Erstpublikation19801999
Schnelle Fakten Land, Autor ...
Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene
Land Deutschland
Autor Div.
Verlag 1980–1984: Volksverlag

1984–1999: Alpha Comic Verlag

Erstpublikation 19801999
Ausgaben 220
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Geschichte

Gründer und erster Chefredakteur dieser Lizenzausgabe des französischen Métal hurlant war der Verleger Raymond Martin, der als alternativer Herausgeber bereits mit U-Comix Erfahrung gesammelt hatte.[1] Zum Abdruck kamen Weltraumopern, erotische, spirituelle oder experimentelle Geschichten.[2] Ursprünglich im Volksverlag erschienen, wurde das Magazin nach dessen Konkurs ab Ausgabe 58 vom Alpha Comic Verlag unter Achim Schnurrer weitergeführt.[3] Unter der Überschrift Schwermetall präsentiert wurden vom Alpha Comic Verlag Einzelbände verschiedener Zeichner herausgebracht.[4]

Der Einzelpreis der Hefte betrug anfangs DM 5,– (SFr. 5,50, ÖS 45,– (erstes Heft ÖS 50,–)), ab Heft Nr. 20 DM 6,– (SFr. 6,–, ÖS 50,–). Ab Heft 167/168 erschienen unter der Ankündigung Besser! Größer! Viel mehr Seiten! Doppelausgaben zum Preis von DM 12,80 (SFr. 12,80, ÖS 100,–).[3]

Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene wurde 1999 mit der Doppelausgabe 219/220 eingestellt.[3]

Zensur

Unter den vielen vertretenen Künstlern waren besonders solche, die sich explizit mit Sex, Gewalt und teilweise auch mit BDSM befassten, u. a. Moebius, Milo Manara, Boris Vallejo (Cover-Illustrationen) und Paolo Eleuteri Serpieri. Dies führte in Deutschland wiederholt zu Indizierungsanträgen bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften. So wurde Anzeige gegen die Herausgeber von Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene wegen Verstoßes gegen das Gesetz zur Verbreitung jugendgefährdender Schriften erstattet, vor allem wegen des Comics Druuna in den 1980er Jahren. Um einer Indizierung des Comics „Druuna – Morbus Gravis“ zu entgehen, musste der Alpha-Verlag 1990 Stellen schwärzen, eine ganze Seite entfernen und ein Panel retuschieren. Die diesbezüglichen Vorveröffentlichungen in Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene wurden analog bearbeitet.[5][6] Die Hefte 175/176 durften lediglich vertriebsbeschränkt ausgeliefert werden. Die Bände „Morbus Gravis 3 − Creatura“ (Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene Nr. 119, S. 23, 1989) und „Morbus Gravis 5 − Mandragora“ (Schwermetall – Fantastische Comics für Erwachsene Nr. 119, S. 23, 1989) erschienen nur, nachdem sie mit Balken teilweise geschwärzt worden waren.[7]

Künstler

Literatur

Einzelnachweise

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