Schwestern (2013)

Film von Anne Wild (2013) From Wikipedia, the free encyclopedia

Schwestern ist der Titel eines Spielfilms der deutschen Regisseurin und Drehbuchautorin Anne Wild. Die Geschichte handelt im Stil einer Dramedy von einer Familie, deren jüngste Tochter sich einem katholischen Orden angeschlossen hat. Gedreht wurde in Baden-Württemberg und Südtirol.[2][3] Der Kinostart war am 12. Dezember 2013.

TitelSchwestern
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2013
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Schwestern
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 85 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Anne Wild
Drehbuch Anne Wild
Produktion Stefan Raiser, Felix Zackor
Musik Balz Bachmann
Kamera Ali Gözkaya
Schnitt Dagmar Lichius
Besetzung
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Handlung

Eine Familie trifft sich anlässlich der Einkleidung der jüngsten Tochter, Kati, nach deren Eintritt in ein Kloster. Die sehr säkular geprägte Familie tut sich damit sehr schwer. Sie alle können Katis Entscheidung, in ein Kloster einzutreten, aus unterschiedlichen Gründen nicht nachvollziehen. Unterschiedliche Lebensentwürfe und Haltungen sowie zahlreiche Konflikte zwischen Eltern, Onkel, Bruder und Schwester der jungen Ordensfrau treten zu Tage. Da sich die Zeremonie verzögert, trifft sich die Familie auf einer Obstwiese beim Kloster. Allein der älteren Schwester, Saskia, gelingt es, zu ihrer jüngeren Schwester ins Kloster vorzudringen.

Produktion

Die Dreharbeiten begannen im Juni 2010, mussten wegen Erkrankung der damals vorgesehenen Hauptdarstellerin Marie Bäumer jedoch abgebrochen werden. Daneben gehörten Hannelore Hoger, Herbert Leiser, Marie Leuenberger, Hans-Jochen Wagner, Nina Proll, Juliane Köhler und Jesper Christensen zur ursprünglichen Besetzung.[4] Für den Neustart der Dreharbeiten im September 2011 wurden die meisten Rollen neu vergeben, nur Jesper Christensen und Marie Leuenberger blieben im Cast. Die Hauptrolle übernahm nun Maria Schrader. Gedreht wurde im baden-württembergischen Illmensee, in der Erzabtei Beuron, in Bebenhausen, im Kloster Habsthal sowie in Südtirol.[5][6]

Kritik

Der Filmdienst bezeichnete den Film als „[w]armherzige ‚menschliche Komödie‘ über das Loslassen“, die „unterhaltsam, charmant und nachdenklich erzählt“ sei. Die Ereignisse würden „visuell wie akustisch von der subtilen Kunst poetisch-stiller Chiffren“ getragen.[7]

Das FAZ-Feuilleton schreibt über den Film: „Er ist wie so manche Szenen gut gespielt und krankt doch an dem, womit ‚Schwestern‘ sich durchweg schwertut: einer ins Vorhersehbare umschlagenden Überkonstruiertheit gerade der phantastischen Elemente und einer Besetzung, der man anmerkt, dass sie erst nicht so gedacht war.“[8]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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