Schöne Seelen (2026)

Film von Tom Schreiber (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Schöne Seelen ist eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2026 mit August Diehl, Josef Hader, Maya Unger, Thomas Schubert, Sabine Winterfeldt und Tobias Lenel. Regie führte Tom Schreiber, der gemeinsam mit Julia Janzen das Drehbuch schrieb.[2][3]

TitelSchöne Seelen
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Englisch, Spanisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Schöne Seelen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Englisch, Spanisch
Erscheinungsjahr 2026
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Sutor Kolonko
Stab
Regie Tom Schreiber
Drehbuch
Produktion
  • Ingmar Trost
Kamera Jakob Berger
Schnitt Christian Becker
Besetzung
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Handlung

Im Sommer 1996 lässt der Tagelöhner Freddy sein Leben in Deutschland hinter sich. In einem spanischen Urlaubsort möchte er ein neues Leben beginnen. Wähnt er sich anfangs noch im Paradies, so wird er bald zum Mittelpunkt des Zerfalls einer Aussteigergemeinschaft.[2][3]

Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von der deutschen Sutor Kolonko produziert, als Produzent fungierte Ingmar Trost. Beteiligt waren das ZDF und Arte. Den Vertrieb übernahm der Camino Filmverleih.[3] Unterstützt wurde die Produktion von HessenFilm und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Film- und Medienstiftung NRW.[4]

Die Kamera führte Jakob Berger, die Montage verantwortete Christian Becker und das Casting Susanne Ritter. Das Szenenbild gestaltete Julia Maria Baumann, das Kostümbild Ulrike Scharfschwerdt, den Ton René Nicklaus, Adrian Lo und Robin Harff und die Maske Elisabeth Dietrich.[2][3]

Veröffentlichung

Premiere war am 28. Juni 2026 am Filmfest München 2026 in der Reihe Neues Deutsches Kino.[2][3]

Rezeption

Die Kritiken nach der Festivalpremiere waren positiv. So schrieb Florian Koch in der Münchener Abendzeitung: „Ein hei­te­rer wie bit­ter­me­lan­cho­li­scher Abge­sang auf lie­bes­be­dürf­tige deutsch­spra­chige Aus­wan­de­rer ist sein [Tom Schreiber] 1996 spie­len­der Film gewor­den. Typen­ko­mö­die trifft hier auf Milieu­stu­die. Euro­dance auf Gustav Mah­ler.“[5]

In der Kino-Zeit befand Arabella Wintermayr: „Tom Schreiber und Julia Janzen [erzählen] mit einer bestechenden Mischung aus feinem Humor und satirischer Schärfe, durch die doch stets das Mitgefühl für die Tragik dieser Lebensentwürfe durchscheint. [...] Am Ende schaut man selbst mit Sympathie auf die Eigenheiten der Aussteiger und ihre ziellose Sehnsucht, das, was auch immer sie daheim vorgefunden haben, hinter sich zu lassen.“[6]

Bianka Piringer vergab auf film-rezensionen.de acht von zehn Punkten. August Diehl spiele sehr authentisch und bewegend. Das undurchsichtige Milieu, in dem Ausgewanderte Fuß fassen und ihr Glück machen wollen, werde fesselnd geschildert.[7]

Im Arthaus-Portal Programmkino.de schreibt Dieter Oßwald, wer sarkastisch schräge Storys über durchgeknallte Typen möge, komme allemal auf seine Kosten. Fans des einzigartigen Josef Hader sowieso – und wer wäre das nicht?[8]

Auszeichnungen und Nominierungen

Förderpreis Neues Deutsches Kino 2026

  • Nominierung in der Kategorie Drehbuch (Julia Janzen und Tom Schreiber)[9]
  • Nominierung in der Kategorie Schauspielerische Leistung (Maya Unger)

Filmfest München 2026

  • Auszeichnung mit dem FIPRESCI-Preis[10]

Einzelnachweise

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