Schöne Seelen (2026)
Film von Tom Schreiber (2026)
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Schöne Seelen ist eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2026 mit August Diehl, Josef Hader, Maya Unger, Thomas Schubert, Sabine Winterfeldt und Tobias Lenel. Regie führte Tom Schreiber, der gemeinsam mit Julia Janzen das Drehbuch schrieb.[2][3]
| Film | |
| Titel | Schöne Seelen |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch, Englisch, Spanisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Sutor Kolonko |
| Stab | |
| Regie | Tom Schreiber |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Kamera | Jakob Berger |
| Schnitt | Christian Becker |
| Besetzung | |
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Handlung
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von der deutschen Sutor Kolonko produziert, als Produzent fungierte Ingmar Trost. Beteiligt waren das ZDF und Arte. Den Vertrieb übernahm der Camino Filmverleih.[3] Unterstützt wurde die Produktion von HessenFilm und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Film- und Medienstiftung NRW.[4]
Die Kamera führte Jakob Berger, die Montage verantwortete Christian Becker und das Casting Susanne Ritter. Das Szenenbild gestaltete Julia Maria Baumann, das Kostümbild Ulrike Scharfschwerdt, den Ton René Nicklaus, Adrian Lo und Robin Harff und die Maske Elisabeth Dietrich.[2][3]
Veröffentlichung
Premiere war am 28. Juni 2026 am Filmfest München 2026 in der Reihe Neues Deutsches Kino.[2][3]
Rezeption
Die Kritiken nach der Festivalpremiere waren positiv. So schrieb Florian Koch in der Münchener Abendzeitung: „Ein heiterer wie bittermelancholischer Abgesang auf liebesbedürftige deutschsprachige Auswanderer ist sein [Tom Schreiber] 1996 spielender Film geworden. Typenkomödie trifft hier auf Milieustudie. Eurodance auf Gustav Mahler.“[5]
In der Kino-Zeit befand Arabella Wintermayr: „Tom Schreiber und Julia Janzen [erzählen] mit einer bestechenden Mischung aus feinem Humor und satirischer Schärfe, durch die doch stets das Mitgefühl für die Tragik dieser Lebensentwürfe durchscheint. [...] Am Ende schaut man selbst mit Sympathie auf die Eigenheiten der Aussteiger und ihre ziellose Sehnsucht, das, was auch immer sie daheim vorgefunden haben, hinter sich zu lassen.“[6]
Bianka Piringer vergab auf film-rezensionen.de acht von zehn Punkten. August Diehl spiele sehr authentisch und bewegend. Das undurchsichtige Milieu, in dem Ausgewanderte Fuß fassen und ihr Glück machen wollen, werde fesselnd geschildert.[7]
Im Arthaus-Portal Programmkino.de schreibt Dieter Oßwald, wer sarkastisch schräge Storys über durchgeknallte Typen möge, komme allemal auf seine Kosten. Fans des einzigartigen Josef Hader sowieso – und wer wäre das nicht?[8]
Auszeichnungen und Nominierungen
Förderpreis Neues Deutsches Kino 2026
- Nominierung in der Kategorie Drehbuch (Julia Janzen und Tom Schreiber)[9]
- Nominierung in der Kategorie Schauspielerische Leistung (Maya Unger)
- Auszeichnung mit dem FIPRESCI-Preis[10]
Weblinks
- Schöne Seelen in The Movie Database (englisch)