Science of the Total Environment

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Science of the Total Environment (Sci Tot Environ) ist eine begutachtete wissenschaftliche Fachzeitschrift, die seit 1972 von Elsevier herausgegeben wird. Chefredakteure sind Philip Hopke, Wei Ouyang und Elena Paoletti.

Schnelle Fakten
Science of the Total Environment
Titelseite
Beschreibung multidisziplinäre Wissenschaftliche Fachzeitschrift
Fachgebiet Umweltwissenschaften
Sprache Englisch
Verlag Elsevier
Erstausgabe 1972
Chefredakteure Philip Hopke, Wei Ouyang, Elena Paoletti
Weblink sciencedirect.com
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ISSN (online)
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Die Zeitschrift publiziert multidisziplinäre Originäre Forschungsarbeiten zu Themen, die Einflüsse auf verschiedene Sphären der Erde erforschen. Hierzu zählen die Atmosphäre, die Hydrosphäre, die Biosphäre, die Lithosphäre und die Anthroposphäre. Es werden nur Arbeiten angenommen, die mindestens zwei dieser Sphären abdecken. Zudem werden Feldstudien gegenüber Laborergebnissen bevorzugt.

Ausschluss vom Fachzeitschriftenindex

Der Impact Factor lag im Jahr 2020 bei 7,9, womit die Zeitschrift auf Platz 25 von 274 Zeitschriften in der Kategorie Umweltwissenschaften lag.[1] Im Oktober 2024 wurde die Zeitschrift im Web of Science wegen Zweifeln an der Qualität der veröffentlichten Inhalte auf „On Hold“ eingestuft und im November 2025 aus der Web of Science Core Collection entfernt.[2][3] Aus diesem Grund erhält die Zeitschrift auch keinen Impact Factor mehr. Damià Barceló, seit 2012 Chefredakteur, trat in der Folge 2025 von seiner Position zurück.[3]

Science of the Total Environment wurde in ein Megajournal umgewandelt, und unter dem Chefredakteuer Damilà Barceló wuchs die Anzahl von publizierten Fachartikeln von 1000 Stück im Jahr 2012 auf 10.441 Artikel im Jahr 2024.[4] Drei Faktoren führten zu einem Auschluss vom Fachzeitschriftenindex. Der Chefredakteur Barceló veröffentlichte mehr als 200 Artikel in seiner eigenen Zeitschriften, was außergewöhnlich hoch ist.[4] Der Verlag zog ungefähr 50 Studien zurück, die in Verbindung mit dem Biologen Guilherme Malafaia standen, nachdem gefälschte Peer Reviews entdeckt wurden.[4] Analysen von Autorenschaften entdeckten einen Anteil von 40 % chinesischer Autorenschaften und ungefähr 8 % spanischer, was jeweils überproportional hoch ist.[4]

Einzelnachweise

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