Scream 7
Film von Kevin Williamson (2026)
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Scream 7 ist ein US-amerikanischer Slasher-Film von Regisseur Kevin Williamson, der am 27. Februar 2026 in den US-amerikanischen und einen Tag zuvor in den deutschen Kinos startete. Es handelt sich um eine Fortsetzung zu Scream VI (2023) und bildet den siebten Teil der Scream-Reihe. Die Hauptrolle übernahm erneut Neve Campbell als Sidney Prescott, neben ihr sind unter anderem Isabel May, Joel McHale, Courteney Cox und Matthew Lillard zu sehen.
| Film | |
| Titel | Scream 7 |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 114 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Kevin Williamson |
| Drehbuch | Guy Busick, Kevin Williamson |
| Produktion | William Sherak, James Vanderbilt, Paul Neinstein |
| Musik | Marco Beltrami |
| Kamera | Ramsey Nickell |
| Schnitt | Jim Page |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
| Chronologie | |
Handlung
In Woodsboro besucht Scott, ein großer Fan der Stab-Reihe, gemeinsam mit seiner Freundin Madison das zu einer buchbaren Touristenattraktion umgewandelte Elternhaus des Ghostface-Killers Stu Macher, in welchem einst mehrere Woodsboro-Massaker gipfelten. Sie diskutieren Gerüchte, denen zufolge Stu noch am Leben sein soll, obwohl dieser einst mit einem Fernseher erschlagen wurde. Kurz darauf erscheint ein neuer Ghostface-Killer und bringt beide um, ehe er das Haus in Brand steckt.
Sidney Prescott hat sich derweil in der Kleinstadt Pine Grove in Indiana als Inhaberin eines Coffeeshop ein neues und ruhiges Leben aufgebaut, ist mit dem lokalen Polizeichef Mark Evans glücklich verheiratet und Mutter von drei Töchtern. Zwischen ihrer ältesten Tochter, der 17-jährigen Tatum, die sie nach ihrer besten Freundin benannte, kommt es wiederholt zu Spannungen, da Sidney die schmerzhaften Erlebnisse ihrer Vergangenheit hinter sich lassen will.[2] Wegen ihrer Erfahrung mit Billy Loomis hegt sie zudem starke Skepsis gegenüber Tatums Freund Ben Brown, ein weiterer Grund, der zum schiefen Haussegen zwischen Mutter und Tochter beiträgt.
Eines Tages erhält Sidney abermals einen Videoanruf von Ghostface, der sich dabei als sichtlich gealterter und vernarbter Stu zu erkennen gibt, der scheinbar doch seinen Tod überlebt hatte. Stu erklärt Tatum zu seinem neuen Ziel und gibt zudem seine Position preis – außerhalb des Theaters, wo Tatum gerade mit mehreren Klassenkameraden unter dem Lehrer George Willis an einem Theaterstück arbeitet. Als Sidney mit der alarmierten Polizei im Theater eintrifft, sind Tatums beste Freundin Hannah Thurman und ihr Mitschüler Aaron Ghostface bereits zum Opfer gefallen. Hannah, die im Stück eine schwebende Fee spielen sollte, wurde über der Bühne hängend ausgeweidet.
Nachts dringt Ghostface in Sidneys Haus, indem er sich zuvor auf dem Dachboden versteckt hat, und bedroht Tatum. Mark gerät dabei in ein Handgemenge mit dem Killer und wird die Treppe hinunter geworfen. Sidney und Tatum schließen sich kurz danach im Safe Room des Hauses ein und entkommen durch einen alternativen Weg nach draußen. Dennoch findet Ghostface die beiden erneut, jagt sie nach draußen und stürzt sich auf Mark, gerät allerdings auf die Straße und wird von einem SUV überfahren. Als Fahrerin entpuppt sich die Reporterin und Sidneys alte Bekannte Gale Weathers, die gemeinsam mit den Zwillingen Mindy und Chad Meeks-Martin auf die Morde aufmerksam wurde. Der tote Killer wird an Ort und Stelle demaskiert, welchen Sidney als Kunde aus dem Coffeeshop wiedererkennt; die Polizei identifiziert den Killer schließlich als Karl Gibbs, einen aus der lokalen Psychiatrie geflohenen Mörder. Als Folge statten Sidney und Gale der Psychiatrie einen Besuch ab und suchen nach Antworten. Vom Aufseher Marco Davis erfahren sie, dass ein an Amnesie leidender Patient, der kürzlich freigelassen wurde und in der Zelle neben Gibbs gelebt habe, gewisse Ähnlichkeiten zu Stu aufweisen würde.
Mindy gibt Tatum den Ratschlag, all ihre verbliebenen Freunde an einem Ort zu versammeln, da der Killer in der Vergangenheit immer eine persönliche Verbindung zum Ziel hatte. Neben Ben betrifft dies auch Chloe Parker und Lucas Bowden, einen True Crime-Enthusiast, der ein großes Interesse an den Woodsboro-Massakern hegt. Sidney gewährt Gale in der Zwischenzeit das lange von ihr ersehnte Live-Interview, wobei sie den Killer, wenn er wieder anrufe, mittels Tracking aufzuspüren versuchen. Mark wird unterdessen zu Hause von Ghostface angegriffen und wiederholt abgestochen. Am Ende des Interviews meldet sich Stu erneut und zeigt sich vor der Taverne, in der sich gerade Tatum, ihre Freunde und die Zwillinge aufhalten.
Während Sidney in Panik die Straße hinunterläuft, entdeckt Tatum Bens Laptop, auf dem er getestet hat, mittels Deepfake Stus Gesicht zu generieren; im Glauben er sei der Killer, rennt auch sie davon. In der Taverne tötet Ghostface, nachdem er die Zwillinge verletzt hat, Chloe und Lucas, diesen mittels eines Zapfhahns. Ben stößt einige Zeit später wieder auf Tatum, fällt aber ebenfalls Ghostface zum Opfer. Verängstigt flüchtet Tatum in den Coffeeshop ihrer Mutter und schließt sich im Büro ein, wobei diese ihrer Tochter telefonisch Anweisungen erteilt, Ghostface durch die Wand zu erschießen. Als sie nach draußen geht, taucht jedoch ein zweiter Ghostface auf.
Sidney wird daraufhin erneut von Stu angerufen, der Tatum in ihrem Haus in seine Gewalt gebracht hat. Zuhause angekommen findet Sidney auf dem Fernseher und anderen Bildschirmen Nachrichten von Stu, der dabei auch die Gesichter von Nancy Loomis, Kopf des zweiten Woodsboro-Massakers und Mutter von Billy Loomis, Roman Bridger, Sidneys Halbbruder und einziger Killer des Stab 3-Massakers, sowie Dewey Riley, Sidney's langjährigem Freund und ein Opfer des vierten Woodsboro-Massakers, annimmt. Im Garten findet Sidney ihre Tochter schließlich gefesselt vor.
Dabei gibt sich Marco als Ghostface zu erkennen, der durch seine IT-Kenntnisse die Botschaften von Stu erschuf. Nachdem er den schwer verletzten Mark präsentiert, enttarnt sich der zweite Killer: Es handelt sich um Sidneys Nachbarin Jessica Bowden, die einst Sidneys Autobiographie las. Im Glauben, Sidney habe gesiegt, weil sie ihren Peiniger getötet habe, habe Jessica als logische Konsequenz ihren Ehemann ermordet, der sie missbrauchte. Nachdem Sidney verschwand und nicht bei der Mordserie in New York City zugegen war, erlitt Jessica einen Zusammenbruch und wies sich selbst in die Psychiatrie ein, wo sie auf Marco und Karl traf. Letztlich zog sie mit ihrem Sohn Lucas, den sie selbst aufgrund zu großer Ähnlichkeit mit ihrem Ehemann in der Taverne ermordete, in Sidneys Nähe, um ihrem einstigen Idol nahe zu sein. Sie plant Tatum durch eine Wiederholung der traumatischen Erfahrungen, die Sidney einst durchlief, in die Rolle des neuen Final Girl zu zwingen, während Sidney vor ihren Augen sterben soll. Mark gelingt es, Tatum zu befreien, ehe sie und Sidney die beiden Killer unschädlich machen. Marco wird von Sidney mit einem Kopfschuss getötet, während Jessica ultimativ durch Mutter und Tochter mit mehreren Kopfschüssen niedergestreckt wird.
Nachdem Mark ärztlich versorgt wird und Sidney sich bei Gale bedankt, erzählt sie nun Tatum von ihrer Namensvetterin. Mindy erhält schließlich von Gale den Segen, über die jüngsten Ereignisse zu berichten.
Produktion
Hintergrund

Während der Weltpremiere von Scream VI im März 2023 äußerten sich die Regisseure des Films, Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, hoffnungsvoll hinsichtlich eines weiteren Films.[3] Im August 2023 wurde Christopher B. Landon mit der Regie betraut[4], im Dezember selben Jahres stieg er jedoch wieder aus dem Projekt aus.[5][6] Landon gab später als Grund für seinen Ausstieg an, dass ohne Hauptdarstellerin Melissa Barrera der zuvor geplante Film nicht mehr existieren würde, weswegen er keinen Grund mehr für die Fortsetzung seiner Arbeit sah.[7] Zudem sah sich Landon online Morddrohungen und Hasskommentaren ausgesetzt, die irrtümlich Landon für die Situation um Barrera verantwortlich machten, weswegen das FBI eingeschaltet wurde; infolgedessen sah sich Landon gezwungen, das Projekt zu verlassen.[8]
Im März 2024 wurde schließlich bekannt, dass Kevin Williamson als Regisseur der Fortsetzung fungiert; das Drehbuch schrieb Guy Busick erstmals ohne Partner James Vanderbilt nun gemeinsam mit Williamson, Vanderbilt erhielt allerdings einen Story-Credit.[9][2] Die Kosten für das neu geschriebene Drehbuch beliefen sich auf etwa 500.000 US-Dollar.[10] Bettinelli-Olpin, Gillett sowie Chad Villela erhielten ebenfalls im Abspann einen Credit als Executive Producer, neben Cathy Konrad und Marianne Maddalena.[11]
Inhaltlich beschäftigt sich der Film Williamson zufolge mit dem Vermächtnis von Sidney Prescott und dem Thema Familie, wodurch die Metaebene der Reihe in diesem Film in den Hintergrund rückt.[12]
Ursprünglich wurde laut Williamson zudem ein alternatives Ende gedreht, in welchem sich der in Scream – Schrei! getötete Ghostface-Killer Stu Macher tatsächlich als lebendig erweist.[13] Nach negativen Reaktionen seitens des Publikums im Rahmen von ersten Testvorführungen wurde jenes Ende allerdings verworfen.[14]
Besetzung

Mit der Vermeldung von Williamson als Regisseur der Fortsetzung erklärte Neve Campbell ihre Rückkehr zum Franchise, nachdem sie aufgrund der ihr angebotenen Gage auf eine Beteiligung am Vorgänger verzichtete.[9] Campbell verkörpert erneut Sidney Prescott, welche nun im Zentrum der Fortsetzung steht, wobei sie ihre Rolle mit der von Jamie Lee Curtis gespielten Laurie Strode in der Halloween-Trilogie (2018–2022) verglich.[15] Für den Film sicherte sie sich eine Gage in Höhe von 7 Millionen US-Dollar.[10]
Neben Campbell kehrten Mason Gooding als Chad Meeks-Martin und Jasmin Savoy Brown als Mindy Meeks-Martin aus Scream (2022) und Scream VI zurück.[16][17][18] Patrick Dempsey gab an, Gespräche für seine Rückkehr als Mark Kincaid aus Scream 3 (2000) geführt zu haben.[19] Auch Courteney Cox befand sich in Gesprächen, um erneut Gale Weathers zu spielen, nachdem sie als einzige Darstellerin in allen vorherigen Filmen zu sehen war.[20] Im Dezember 2024 wurde Cox für den Film bestätigt und erhielt eine Gage in Höhe von 2 Millionen US-Dollar.[21][10] Dempsey hingegen kehrte nicht zurück, als Gründe gab er Terminprobleme sowie die Waldbrände in Südkalifornien im Januar 2025 an.[22]
Im Januar 2025 ergänzten Roger L. Jackson als langjährige Stimme von Ghostface und Matthew Lillard als Stu Macher aus Scream – Schrei! (1996) die Riege der wiederkehrenden Darsteller.[23][24][25] Im März 2025 wurde auch David Arquette erneut als Dewey Riley verpflichtet.[26] Arquette zeigte sich von der Bekanntgabe seiner Rückkehr vorab überrascht, da seine erneute Beteiligung eine Überraschung und kein Spoiler sein sollte.[27]
Die Hauptdarsteller des Vorgängers, Melissa Barrera und Jenna Ortega kehrten indes nicht für den Film zurück.[28][29] Barrera wurde infolge der Äußerung politischer Kommentare in den sozialen Medien gefeuert, während bei Ortega Terminprobleme aufgrund ihrer Verpflichtung in der Fernsehserie Wednesday (seit 2022) angegeben wurden.[30][29] Ortega stellte jedoch im April 2025 klar, dass das Projekt ohne Barrera und die Crew der beiden vorherigen Filme nicht der richtige Schritt für sie gewesen wäre.[31] Auch Skeet Ulrich, der in beiden Vorgängerfilmen erneut Billy Loomis verkörpert hatte, sollte ursprünglich für den siebten Teil zurückkehren; mit der Neuausrichtung wurden jene Pläne allerdings verworfen.[32]
Als Neuzugänge schlossen sich Isabel May als Sidneys Tochter Tatum Evans[33], Celeste O’Connor als Chloe Parker[34], Asa Germann als Lucas Bowden[35], Mckenna Grace als Hannah Thurman[36], Sam Rechner als Ben Brown[37], Anna Camp als Jessica Bowden[38], Mark Consuelos als Robbie Rivers[39], Ethan Embry als Marco Davis[40], Timothy Simons als George Willis[2], sowie Michelle Randolph als Madison und Jimmy Tatro als Scott der Besetzung an[41]. In weiteren Rollen sind Kraig Dane als Karl Gibbs und Cyle Winters als Aaron zu sehen.[42][43]
Zusätzlich stießen im Januar 2025 Joel McHale als Sidneys Ehemann Mark Evans[44] und Scott Foley zum Cast hinzu, letzter hatte in Scream 3 bereits Sidneys Bruder Roman Bridger gespielt.[45][46] Foley bestätigte im Februar 2025 erneut in seiner alten Rolle aufzutreten.[47] Auch Laurie Metcalf übernahm erneut die Rolle der Nancy Loomis aus Scream 2 (1997).[48]
Dreharbeiten
Die Dreharbeiten begannen mit Kameramann Ramsey Nickell unter dem Arbeitstitel Scar Tissue am 7. Januar 2025 in Atlanta und wurden am 12. März 2025 beendet; Nickell übernahm jene Funktion im Verlauf des Drehs vom anfänglich vorgesehenen Tim Ives.[49][50][51] Ursprünglich sollten die Aufnahmen bereits im September 2024 beginnen, verzögerten sich jedoch.[52]
Das Filmbudget belief sich auf etwa 45 Millionen US-Dollar.[53][10]
Musik
Die Filmmusik komponierte Marco Beltrami, der bereits den Soundtrack zu den ersten vier Filmen beigesteuert hatte.[54] Im August 2025 gab Beltrami kleine Einblicke in den nun fertiggestellten Soundtrack, den er mit Unterstützung eines Orchesters in Budapest aufgenommen hatte.[55]
Zudem steuerten die Künstler Ice Nine Kills gemeinsam mit Mckenna Grace, Jessie Murph, Sueco, Stella Lefty und Don Toliver jeweils die neuen Songs Twisting the Knife, Criminal, Rearranging Scars, The Kill und Creepin bei.[56][57]
Marketing und Veröffentlichung
Ein erster Trailer samt erstem Poster wurde am 30. Oktober 2025 veröffentlicht.[58][59] Am 2. Februar 2026 folgte ein weiterer TV Spot, der erneut im Rahmen des Super Bowls am 8. Februar gezeigt werden soll.[60]
Die Weltpremiere von Scream 7 wurde am 25. Februar 2026 bei den Paramount Pictures Studios in Los Angeles abgehalten.[61]
Scream 7 erschien am 27. Februar 2026 in den US-amerikanischen Kinos, erneut vertrieben durch Paramount Pictures; der Kinostart in Deutschland und Großbritannien erfolgte einen Tag zuvor, wobei deutsche Vorpremieren bereits am 25. Februar abgehalten wurden.[62][63][64] Als erster Film der Reihe wurde Scream 7 zudem im IMAX-Format gezeigt.[65] Einen Tag vor der offiziellen Kinoveröffentlichung erfolgen bereits Vorführungen für Fans, in ausgewählten Kinos ebenfalls im IMAX-Format.[66]
Synchronisation
Die deutschsprachige Synchronisation entstand wie die beiden Vorgängerfilme bei Iyuno Germany in Berlin, erneut nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Nico Sablik. Neben den wiederkehrenden Sprechern der bisherigen Filme übernahmen auch Katharina Lopinski und Christian Weygand wieder ihre entsprechenden Rollen. Lediglich Matthew Lillard erhielt mit Simon Jäger einen neuen Sprecher, der den verstorbenen Philipp Brammer ersetzte.
| Rolle | Schauspieler | Synchronsprecher[67] |
|---|---|---|
| Sidney Prescott | Neve Campbell | Stefanie von Lerchenfeld |
| Tatum Evans | Isabel May | Luisa Wietzorek |
| Mark Evans | Joel McHale | Norman Matt |
| Gale Weathers | Courteney Cox | Madeleine Stolze |
| Mindy Meeks-Martin | Jasmin Savoy Brown | Giovanna Winterfeldt |
| Chad Meeks-Martin | Mason Gooding | Amadeus Strobl |
| Stu Macher | Matthew Lillard | Simon Jäger |
| Jessica Bowden | Anna Camp | Maria Koschny |
| Marco Davis | Ethan Embry | Karlo Hackenberger |
| Ben Brown | Sam Rechner | Sebastian Kluckert |
| Lucas Bowden | Asa Germann | Marco Eßer |
| Chloe Parker | Celeste O’Connor | Daniela Molina |
| Hannah Thurman | Mckenna Grace | Valentina Bonalana |
| Robbie Rivers | Mark Consuelos | Alexander Doering |
| Deputy Cooke | Amy Louise Pemberton | Ilona Brokowski |
| Madison | Michelle Randolph | Leni Lessmann |
| Scott | Jimmy Tatro | Daniel Welbat |
| Nancy Loomis | Laurie Metcalf | Katharina Lopinski |
| Roman Bridger | Scott Foley | Christian Weygand |
| Dewey Riley | David Arquette | Frank Röth |
| Stimme von Ghostface | Roger L. Jackson | Kai Taschner |
Rezeption
Altersfreigabe
In den USA erhielt Scream 7 aufgrund starker Gewaltdarstellung, Sprache und expliziten Gore-Momenten ein R-Rating.[68] In Deutschland gab die FSK die Fortsetzung ungeschnitten ab 16 Jahren frei.[68]
Kritiken


Auf Rotten Tomatoes überzeugte Scream 7 31 % der 191 gelisteten Kritiken.[69] Auf Metacritic erreichte die Fortsetzung basierend auf 40 erfassten Kritiken einen Metascore von 34 von 100 möglichen Punkten.[70] Bei der von Zuschauern ermittelten CinemaScore-Wertung erreichte der Film ein "B–".[71]
Mehrheitlich lobende Worte findet Pete Hammond in seiner Filmkritik für Deadline, der die Eröffnungssequenz als ein Highlight des Films herausstellt.[72] Regisseur Kevin Williamson wisse zudem, wie man ein lange bestehendes Franchise auffrische, anders als das Reboot seines Slasher-Films Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast.[72] Daneben überzeuge unter anderem Matthew Lillard durch sein Overacting als bedrohlicher Stu Macher.[72]
Peter Gray hob in seiner Rezension für The AU Review.com die Mutter-Tochter-Beziehung von Sidney Prescott und Tatum Evans positiv hervor, die inmitten des Blutbades emotionalen Grund biete, wodurch die Gewalt mehr Gewicht erhalte anstatt einfach um der Nostalgie willen wiederholt abgespielt zu werden.[73] Der Film stelle zwar nicht die schärfste Klinge des Franchise dar, schneide aber sauber genug, um seine Existenz zu rechtfertigen.[73] Benjamin Lee vom Guardian kritisierte unter anderem das Drehbuch, welches sich schwer tue, die alten und neuen Elemente angemessen zu balancieren; zudem schien Regisseur Williamson im ihm eigentlich vertrauten Territorium etwas verloren.[74] Dennoch lobte er etwa die interessante, wenn auch vom Drehbuch her etwas dünne Ebene, die man Neve Campbell und Courteney Cox gab.[74] Inmitten vieler Referenzen sei es zudem ausgerechnet die Rückkehr von Komponist Marco Beltrami, dessen Soundtrack Gänsehaut beschere.[74]
Owen Gleiberman von Variety.com kommt zu dem Schluss, dass Williamson mit seinem Film zwar zu den Basics zurückkehre, habe jedoch damit ein Scream-Sequel erreicht, welches bloß einfach daherkommt.[75] Lobende Worte fand er dennoch etwa für die Eröffnungssequenz, eine spaßige Variante des obligatorischen Anrufs von Ghostface, sowie Jasmin Savoy Brown als Mindy Meeks-Martin.[75]
Gänzlich enttäuscht zeigte sich Gregory Nussen in seinem Fazit für Screenrant.com, der die Fortsetzung derart schlecht empfand, dass das Franchise einen besonders brutalen Tod durch Ghostface verdient habe.[76] Die Arbeit von Regisseur Williamson hinter der Kamera sei uninteressant als auch uninspiriert, und würde sich kaum bewegen.[76] Auch die Figuren würden kaum etwas darstellen, Joel McHale überzeuge dennoch durch seinen natürlichen Charme, den er etwa bei Community an den Tag gelegt habe.[76]
Ähnlich negativ steht Ross Bonaime von Collider.com dem Film gegenüber, für den Scream 7 den Todesstoß des einst metahaften Franchise darstelle und es nur noch ein simpler Geist seiner selbst sei.[77] Der Film habe zudem nichts über das Horrorgenre zu sagen, Themen wie Deepfake und Bildbearbeitung würden eher als Werkzeug genutzt werden, anstatt etwas Interessantes darüber zu sagen, welche Macht solche Dinge in den falschen Händen hätten.[77] Positiv äußerte er sich andererseits über Williamson, der als Regisseur clevere Entscheidung treffe und wisse, wie er den Zuschauer überraschen kann, wodurch mehrere solide Jumpscares seitens Ghostface zustande kämen.[77] Ebenso sei es toll, Campbell und Cox erneut gemeinsam zu sehen und es mache Spaß beiden zuzusehen, wenngleich Cox nur wenig zu tun bekomme.[77] Vom Rest der Besetzung könne sich lediglich Isabel May als Tatum Evans hervortun, die durchaus als Final Girl durchgehen könne.[77]
Einspielergebnis
Erste Prognosen Anfang Februar 2026 sahen das Einspielergebnis von Scream 7 zum Start in den USA zwischen 30 Millionen und 40 Millionen US-Dollar[78], womit es sich um die zweithöchsten Einnahmen zum Start innerhalb der Scream-Reihe handeln würde.[79] Weitere Prognosen kurz vor der Kinoveröffentlichung hoben das Ergebnis auf 40 bis 50 Millionen US-Dollar an.[53][10] Das globale Einspielergebnis schätzten die Prognosen auf 60 Millionen US-Dollar.[53]
Durch Einnahmen in Höhe von 7,8 Millionen US-Dollar in Previews stellte Scream 7 einen neuen Rekord innerhalb der Reihe auf und übertraf den bisherigen Rekordhalter Scream VI, der in Previews 5,7 Millionen US-Dollar verzeichnen konnte.[80] Am Tag des Kinostarts sicherte sich der Film mit knapp 29 Millionen US-Dollar das beste Ergebnis des Franchise, wobei die Prognosen nun von 60 Millionen US-Dollar allein in den USA ausgingen.[81] In den USA spielte die Fortsetzung über das Wochenende hinweg 63,7 Millionen US-Dollar ein und sicherte sich den ersten Platz der Kinostarts, wodurch er Scream VI mit dem bisherigen Bestwert von 44,4 Millionen US-Dollar ablöste.[82] Auch in Großbritannien setzte sich der Film an die Spitze.[83] Für Paramount war es zudem der beste Start eines Horrorfilms sowie der beste Start eines Horrorfilms im Februar.[82] Global verzeichnete der Film am Startwochenende 96,7 Millionen, womit er die gesamten Einnahmen von Scream 4 (2011) übertraf.[71]
Die weltweiten Einnahmen aus Kinoveröffentlichungen belaufen sich auf 149,5 Millionen US-Dollar, wovon Scream 7 allein 93,4 Millionen US-Dollar in den USA einspielen konnte.[84][85]
In Deutschland verzeichnete Scream 7 167.133 Kinobesucher.[86]
Kontroversen
Nachdem Barrera wegen politischer Kommentare seitens des Studios gefeuert wurde, wurden von Fangruppen im Internet mehrfach Boykottaufrufe gegen den Film ausgesprochen.[87] Bei der Premiere von Scream 7 traten zudem mehrere Aktivisten auf, die erneut einen Boykott des Films forderten.[88]
Rechtsklage
Anfang Februar 2026 reichten Paramount Pictures und Spyglass zudem eine Klage gegen die Spezialeffektefirma Alterian Ghost Factory ein, die Ansprüche auf die Ghostface-Maske und die damit verbundenen Rechte erhob.[89]
Fortsetzung
Ende Februar 2026 ließen Insider die Entwicklung eines achten Films durchblicken.[10] Auf der Premiere von Scream 7 gab Regisseur Kevin Williamson bekannt, dass er und Hauptdarstellerin Neve Campbell bereits eine Idee für eine Fortsetzung diskutiert hätten, die je nach Erfolg des Films und dem Wunsch der Fans verwirklicht werden soll.[90]