Seidenpapier
dünne Papiersorte
From Wikipedia, the free encyclopedia
Seidenpapier ist ein Sammelbegriff für dünne Papiersorten mit einer flächenbezogenen Masse von unter 30 g/m².[1] Aufgrund seiner geringen Dicke ist es meist transparent. Es kann bis zu 100 % Recyclingfasern aufweisen. Für Anwendungen mit speziellen Anforderungen kann Seidenpapier chlorfrei, holzfrei, säurefrei und/oder korrosionsneutral hergestellt werden.
Historisch kann der Begriff auch für aus Seidekokons hergestelltes Papier benutzt werden.[2]
Verwendungen
- Verpackungen:
- Futterseiden: (meist farbig) als Futter hochwertiger Briefumschläge, vermindert das Durchscheinen des Briefinhalts
- Geschenkpapier: meist mehrfarbig bedruckt und einseitig glatt

- als Schutzpapier in Büchern vor Bilddrucken (z. B. Lichtdrucktafeln), um Abfärben und Zusammenkleben zu verhindern
- Musterbögen:
- Schnittmuster,[6] Übertragung des auf dem Papier aufgedruckten Musters mittels eines gezahnten Rädchens auf den Stoff
- Stickmuster, zum Aufbügeln des auf dem Papier aufgetragenen Musters auf Stoff[7]
- Zurichte-Seidenpapier: Beim Buchdrucken als Unterlage unter die Druckform zum Ausgleich unterschiedlicher Niveaus des Druckstocks zwecks Erreichen eines gleichmäßigen Druckbilds über die ganze Druckfläche[8]
- dünnes Tissue-Papier (saugfähig, feingekreppt), auch mehrlagig z. B. für Servietten und Taschentücher
Weblinks
Wiktionary: Seidenpapier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen