Selbstbedienung
Zustand, dass die Bedienung vom Kunden selbst ausgeführt wird
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Selbstbedienung (kurz SB) bezeichnet eine Verkaufsmethode im Einzelhandel, bei der die Bedienung ganz oder teilweise vom Kunden selbst ausgeführt wird. Dabei können auch Automaten zum Einsatz kommen.[1] Der Übergang der Selbstbedienung, der im Einzelhandel die früher übliche Bedienungstheke weitgehend verdrängt hat, dient unter anderem der Kostenreduktion, Zeitersparnis oder besseren Verfügbarkeit.

Beispiele
- im Supermarkt wählt ein Kunde die Waren in Selbstbedienung und zahlt zum Abschluss des Einkaufes an der Kasse. Selbstbedienungskassen (engl.: SelfCheckout System) können die in Selbstbedienung zusammengetragenen Waren ohne Personal erfassen und abrechnen.
- im Selbstbedienungsrestaurant werden die Speisen und Getränke von Kunden selbst zusammengestellt und an einem zentralen Kassenbereich bezahlt.
- Ähnlich kann das Automatenrestaurant Kaffee, Esswaren u. Ä. mittels Verkaufsautomaten ausgeben.
- Geldautomaten, Verkaufsautomaten, Kiosk-Systeme oder Infoterminals dienen dazu, Finanztransaktionen durchzuführen, Bargeld aus- und einzuzahlen, Eintrittskarten oder Briefmarken auszugeben oder auch Informationen wie Kontobewegungen oder Lagepläne anzuzeigen oder auszudrucken.
- in Tankstellen in vielen industrialisierten Ländern betankt der Fahrzeugführer das Fahrzeug selbst und zahlt anschließend beim Verkäufer; dies ersetzt den früher üblichen Tankwart
- Automatenhotel/Hotel ohne Personal
Galerie
Siehe auch
Historische Literatur
- Hans-Viktor Schulz-Klingauf: Selbstbedienung – der neue Weg zum Kunden. 1960.
Weblinks
Wiktionary: Selbstbedienung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen