Erste internationale Erfahrungen sammelte Selloane Tsoaeli vermutlich im Jahr 1999, als sie bei den Afrikaspielen in Johannesburg keinen gültigen Versuch zustande brachte. 2002 schied sie bei den Commonwealth Games in Manchester mit 5,49 m in der Qualifikationsrunde im Weitsprung aus und 2007 kam sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 13,29 s nicht über die Vorrunde im 100-Meter-Lauf hinaus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikameisterschaften in Addis Abeba mit 4404 Punkten den vierten Platz im Siebenkampf und 2009 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Berlin mit 28,34 s nicht über den Vorlauf hinaus. 2010 siegte sie bei den Afrikameisterschaften in Nairobi mit übersprungenen 1,75 m im Hochsprung und sicherte sich im Siebenkampf mit 5302 Punkten die Bronzemedaille hinter der Ghanaerin Margaret Simpson und Janet Lawless aus Südafrika. Anschließend gelangte sie beim IAAF Continental Cup in Split mit 1,78 m auf den siebten Platz im Hochsprung, ehe sie bei den Commonwealth Games in Neu-Delhi mit 1,78 m auf Rang zehn gelangte und ihren Siebenkampf vorzeitig beenden musste. Im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikaspielen in Maputo mit 1,70 m den sechsten Platz im Hochsprung und gewann im Siebenkampf mit 5590 Punkten die Bronzemedaille hinter der Ghanaerin Margaret Simpson und Gabriella Kouassi von der Elfenbeinküste. 2012 konnte sie ihren Mehrkampf bei den Afrikameisterschaften in Porto-Novo ebenfalls nicht beenden und 2014 verpasste sie bei den Commonwealth Games in Glasgow mit 12,53 m den Finaleinzug im Dreisprung. 2015 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 38 Jahren.