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Serge Maiwald

russischer Jurist From Wikipedia, the free encyclopedia

Serge Maiwald (* 4. August 1916 in Orenburg, Russisches Kaiserreich; † 22. Februar 1952 in Freudenstadt[1]) war ein russischer Jurist.

Maiwald war „gebürtiger christlich-orthodoxer Russe“.[2] Er promovierte 1943 unter Carl Schmitt mit einer Arbeit über Die völkerrechtliche Stellung der Staatshandelsschiffe.[3] Im gleichen Jahr reichte er eine Habilitationsschrift mit dem Titel Die Staatsfreiheit des Seehandels als Kardinalprinzip des bisherigen Völkerrechts ein.[3] 1945 war er Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift Universitas „aus dem ‚Vertrauen auf die einheitsstifdende Kraft und die Sendung der Universitas-Idee in den christlichen Jahrhunderten der abendländischen Geschichte‘“.[2] In Universitas gewährte er Carl Schmitt „publizistisches «Asyl»“.[4] 1952 starb Maiwald an einem Schlaganfall.[4]

Schmitt wählte ihm zu Ehren später das Pseudonym Musil-Maiwald.[5]

Literatur

Einzelnachweise

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