Serouenout
Siedlung und ehem. französisches Fort in Südalgerien
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Serouenout (arabisch سروينت; weitere Schreibweise: Bordj Serouenout oder Serenout) ist ein ehemaliges Fort und heute Militärbasis in der südalgerischen Provinz Tamanrasset.
| سروينت Serouenout | ||
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| Koordinaten | 24° 18′ N, 7° 28′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Algerien | |
| Provinz | Tamanrasset | |
| ISO 3166-2 | DZ-11 | |
| Höhe | 1120 m | |
Lage

Der Ort liegt im Gemeindegebiet von Idles am östlichen Rand der Provinz Tamanrasset knapp an der Grenze zur benachbarten Provinz Djanet. Die Provinzhauptstadt Tamanrasset liegt 270 km südwestlich und die Stadt Djanet etwa 205 km östlich.
Geografisch liegt Serenout nahe der sehr flachen Wasserscheide zwischen der Amadror-Ebene mit dem Oued Igharghar im Nordwesten und der Ebene von Admer mit dem Oued Tafessasset im Südosten. In der Umgebung des Ortes finden sich zahlreiche junge bis zu 400 m hohe Vulkankegel.
Geschichte
Das Fort Serouenout wurde während der französischen Kolonialherrschaft um 1910 beim Brunnen Hassi Serouenout gegründet.[1] Militärisch diente das Fort der Absicherung der Piste von Fort Laperrine (Tamanrasset) nach Fort Charlet (Djanet) bzw. Fort Gardel (Bordj el Haouas).
Infrastruktur
Das alte Fort ist heute noch als Ruine erhalten. Unmittelbar daneben befinden sich beim Brunnen ein Marktgelände und ein kleiner Militärstützpunkt mit einem asphaltierten Hubschrauberlandeplatz.
Verkehr
Serenout liegt an der Nationalstraße 55, welche von Bordj El Haouas nach Idles und Tamanrasset führt. Diese früher sehr schlechte Piste wird derzeit (Stand 2025) als Asphaltstraße ausgebaut. Der Straßenabschnitt zwischen Serouenout und Bordj El Haouas ist bereits durchgehend asphaltiert.
