Seyidli-Moschee
Moschee in Aserbaidschan
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Die Seyidli-Moschee (aserbaidschanisch Seyidli Məscidi) ist ein schiitisch-aserbaidschanisches Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert in der Stadt Şuşa von Aserbaidschan.

Geschichte und Architektur
Ende des 18. Jahrhunderts bestand die Stadt Şuşa aus insgesamt 17 Vierteln – neun davon lagen in den höher gelegenen und acht in den tiefer gelegenen Teilen der Stadt. Die Seyidli-Moschee befand sich im niedrig gelegenen Viertel der Stadt.[1]
Die kleine Moschee, die über zwei Etagen verfügt, unterscheidet sich äußerlich von anderen Moscheen der Stadt und ähnelt eher den umliegenden Wohngebäuden. Der rechteckige Gebetsraum des Gotteshauses verfügt nicht über eine Dreifachgliederung wie die Moscheen von Mamaj oder Saatlı.[2]
Ab 1977 war die Seyidli-Moschee Teil des Staatlichen historisch-architektonischen Reservats von Şuşa.
Im Zuge des ersten Bergkarabachkrieges (1992–1994) wurde Şuşa von armenischen Truppen besetzt. Am 8. November 2020 haben die aserbaidschanischen Streitkräfte die Kontrolle über die Stadt wiedererlangt. Die Besatzungszeit hat die Seyidli-Moschee im halbzerstörten Zustand überstanden.[3]