Shimokitazawa

Kleinstadt in Japan From Wikipedia, the free encyclopedia

Shimokitazawa (japanisch 下北沢), kurz auch Shimokita, ist ein Stadtgebiet des Bezirks Setagaya von Tokio in Japan. Es gilt als Szeneviertel und ist von Jugend- und Subkultur geprägt.[1]

Straße in Shimokitazawa, 2025

Lage

Shimokitazawa liegt im Südwesten der ehemaligen Stadt Tokio nordöstlich von Setagaya, westlich von Shibuya sowie nördlich von Sangenjaya und erstreckt sich im Umfeld des Bahnhofs Shimo-Kitazawa. Das Gebiet umfasst Teilbereiche der Stadtteile Ohara, Kitazawa, Daizawa, Daita und Daida.[2] Auf der Westseite wird der Bereich von der Kamakura-dōri, auf der Ostseite von der Chazawa-dōri begrenzt.

Geschichte

Der Ortsname Shimokitazawa soll auf ein gleichnamiges Dorf zurückgehen, das sich im Bereich der heutigen Stadtteile Kitazawa, Daizawa und Daita befand.

Stadtbild

Straßenlaterne mit dem Schriftzug Shimokitazawa

Der Stadtteil ist bekannt für seine kleinteilige Bebauung mit schmalen Geschäftsstraßen und einer Vielzahl unterschiedlichster Geschäfte. Einen besonderen Schwerpunkt bildet Vintage-Kleidung und Secondhandläden, es gibt auch spezialisierte Buchhandlungen, Musikläden sowie ausgefallene Cafés, Bars und Theater und es besteht ein intensives Nachtleben. Zu bestimmten Zeiten sind Bereiche für den Fahrzeugverkehr gesperrt, so dass Gebiete temporär zu Fußgängerzonen werden.

In Shimokitazawa finden häufig Kulturveranstaltungen statt. Bekannt ist ein seit 1982 regelmäßig durchgeführter Flohmarkt.[3]

Etwas abseits des Bahnhofs dominiert ruhige Wohnbebauung.

2019 wurde Shimokitazawa in einer Veröffentlichung zu den „50 coolsten Vierteln der Welt“ als Platz 2 geführt.[4]

Einrichtungen

Im Gebiet befindet sich auch ein Campus der Shōin-Universität und die Shimokitazawa-Seitoku-Oberschule.

Persönlichkeiten

Die Volleyballspielerinnen Erika Araki (* 1984) und Saori Kimura (* 1986) begannen ihre Karrieren in Shimokitazawa.

Einzelnachweise

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