Sibylle Obenaus

deutsche Historikerin und Autorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Sibylle Obenaus, geb. Werner (* 30. August 1934; † 8. April 2020[1]) war eine deutsche Historikerin und Autorin.

Obenaus wurde 1965 mit einer Arbeit über Adolf Müllner und das Literaturblatt 1820–1825. Ein Beitrag zum literarischen Leben der Restaurationsepoche an der Georg-August-Universität Göttingen promoviert.

Sie arbeitete auf dem Gebiet der Zeitschriftenforschung. Darüber hinaus hat sie die Geschichte einer ganzen Reihe jüdischer Gemeinden in Niedersachsen erforscht und die Ergebnisse dargestellt.[2]

Sie war mit dem Historiker Herbert Obenaus (1931–2021) verheiratet.

Schriften

  • Die deutschen allgemeinen kritischen Zeitschriften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Entwurf einer Gesamtdarstellung. Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main 1973.
  • Literarische und politische Zeitschriften, 1830–1848. Metzler, Stuttgart 1986 (= Sammlung Metzler, 225), ISBN 3-476-10225-4.
  • Literarische und politische Zeitschriften, 1848–1880. Metzler, Stuttgart 1987 (= Sammlung Metzler, 229), ISBN 3-476-10229-7.
  • mit Heinz Lutter: Hochschulstudium ohne Reifezeugnis. Die schriftliche Prüfung im allgemeinen Teil. Eine gutachterliche Stellungnahme und 75 Prüfungstexte aus sechs Hochschulen, Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens, Hannover 1984.
  • (Hrsg.) „Schreiben, wie es wirklich war ...“. Die Aufzeichnungen Karl Dürkefäldens aus der Zeit des Nationalsozialismus. Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung, Hannover 1995.
  • mit Karl H. Ahrens, Annika Hillmann, Lino Klevesath: Eingebunden in das Bündel des Lebens. Dokumentation des jüdischen Friedhofs und Geschichte der jüdischen Gemeinde in Winsen an der Luhe. Heimat- und Museumsverein Winsen (Luhe), 2011.

Einzelnachweise

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