Sieben Tote hat die Woche
Film von Jacques Deray (1963)
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Sieben Tote hat die Woche (Originaltitel: Symphonie pour un massacre) ist eine französisch-italienische Koproduktion aus dem Jahre 1963. Regie führte Jacques Deray.
| Film | |
| Titel | Sieben Tote hat die Woche |
|---|---|
| Originaltitel | Symphonie pour un massacre |
| Produktionsland | Frankreich, Italien |
| Originalsprache | französisch |
| Erscheinungsjahr | 1963 |
| Länge | 107 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Jacques Deray |
| Drehbuch | José Giovanni, Claude Sautet, Jacques Deray |
| Produktion | Julien Derode |
| Musik | Michel Magne |
| Kamera | Claude Renoir |
| Schnitt | Paul Cayatte |
| Besetzung | |
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Handlung
Der Film handelt von den fünf ehemaligen Gangstern Georges Clavet, Christian Jabeke, Moreau, Paoli und Maurice Valoti, die mit einem Startkapital von 500.000 Dollar in den Drogenhandel einsteigen möchten. Nachdem Moreau den anderen leichtsinnigerweise die für den Transport notwendige Aktentasche gezeigt hatte, verschafft sich Jabeke ein identisches Exemplar. Er plant, die anderen vier übers Ohr zu hauen. Dazu heckt er einen komplexen Plan aus: Zuerst begibt er sich mit seinem schnellen Sportwagen nach Lyon und parkt das Auto dort. Mit der Bahn kehrt er nach Paris zurück. Seinen Freunden erzählt er, er werde nun nach Brüssel reisen müssen und daher nicht in Paris sein, wenn Moreau, der als Geldkurier nach Marseille reisen soll, von Paris aufbrechen wird. Tatsächlich checkt Jabeke in Brüssel ein, doch kehrt er sofort nach Paris zurück, verkleidet sich und steigt gleichzeitig mit Moreau in den Zug nach Süden. Er raubt Moreau aus und bringt ihn um. In Lyon verlässt Jabeke den Zug und rast mit dem Sportwagen nach Brüssel. Dort erreicht ihn kurz danach ein Anruf der drei in Paris verbliebenen Ganoven, die ihn nach Paris zurückbeordern. Sie verdächtigen sich gegenseitig, den Raubmord begangen zu haben. Nur Jabeke scheint durch den Aufenthalt in Brüssel ein Alibi zu haben, wäre es ihm doch unmöglich gewesen nach dem Mord rechtzeitig zum Anruf seiner Pariser Freunde mit der Bahn nach Brüssel zu reisen.
In einem Treffen mit Paoli verrät sich Jabeke allerdings durch eine ungeschickte Bemerkung. Er bringt nun auch Paoli um.
Clavet, der den von den Ganoven gemeinsam betriebenen Spielclub als Geschäftsführer leitet, gerät in Geldnot, nachdem zwei Amerikaner die Bank gesprengt haben. Er leiht sich Geld von Jabeke und bittet Valoti, dieses Geld den Amerikanern zu übergeben. Diese entdecken, dass ein Teil der Summe Falschgeld ist. Valoti kann sie beruhigen, doch sie erzählen später auch Clavet davon. Der wiederum hatte seinen Anteil zu den 500.000 nach Marseille zu transferierenden Dollar teilweise in falschen Scheinen beigesteuert. Er weiß nun, dass die Amerikaner Geld aus diesen 500.000 Doller erhalten haben und vermutet, dass Valoti den Raubmord auf der Fahrt nach Lyon begangen hat. Diesen Verdacht teilt Clavet sofort mit seiner Frau und dann auch mit Jabeke, der daraufhin auch Clavet umbringt. Valoti hat inzwischen Verdacht gegen Jabeke geschöpft und das geraubte Geld in Jabekes Wohnung gefunden. Er konfrontiert Jabeke und wird von diesem erschossen.
Vom Tatort fliehend wird schließlich auch Jabeke erschossen - von Clavets Ehefrau, die Jabeke für Valoti gehalten hatte.
Kritik
„Überdurchschnittlicher Kriminalfilm; bemerkenswert in der Spannungsdramaturgie, den darstellerischen Leistungen und der Kameraarbeit.“