Wikiwand AI

Siekbach (Werre)

linker Nebenfluss der Werre im Kreis Lippe in Ostwestfalen-Lippe From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Siekbach, auch Sieksbach, ist ein 4,6 km langer, orographisch linker Nebenfluss der Werre im Kreis Lippe in Ostwestfalen-Lippe, Deutschland.

Schnelle Fakten
Siekbach
Der Siekbach im Sommer kurz vor seiner Mündung

Der Siekbach im Sommer kurz vor seiner Mündung

Daten
Gewässerkennzahl DE: 46196
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Werre → Weser → Nordsee
Quelle Bei Bad Salzuflen-Kusenbaum
52° 2′ 41″ N, 8° 40′ 18″ O
Quellhöhe ca. 118 m ü. NN[1]
Mündung Bei Bad Salzuflen-Wülferheide in die Werre
52° 2′ 24″ N, 8° 43′ 57″ O
Mündungshöhe ca. 79 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 39 m
Sohlgefälle ca. 8,5 ‰
Länge 4,6 km[2]
Einzugsgebiet 3,444 km²[2]
Mittelstädte Bad Salzuflen
Gemeinden Leopoldshöhe
Schließen

Verlauf

Der Siekbach entspringt in Bad Salzuflen-Kusenbaum auf einer Höhe von 118 m ü. NN in der Nähe des Kreisels der Kreisstraße 5 und der Kreisstraße 23. Der Bach fließt von seinem Ursprung aus in Richtung Osten und ist bereits kurz nach seiner Quelle auf einer Strecke von 100 m verrohrt. In seinem weiteren Verlauf durchfließt der Siekbach Bexterhagen und die Wülferheide, bevor er auf einer Höhe von 79 m ü. NN südöstlich von Bad Salzuflen-Wülferheide linksseitig bei KM 35,5 in die Werre einmündet. Fast über seine gesamte Strecke markiert der Siekbach die Grenze zwischen Leopoldshöhe und Bad Salzuflen.

Der Siekbach entwässert einen kleinen Teil des Ravensberger Hügellandes und besitzt keine namhaften oberirdischen Zuflüsse. Er verläuft weitestgehend parallel zum Heipker Bach im Süden und zur Bexter im Norden.

Umwelt

Der Siekbach wird der Gewässergüteklasse II (mäßig belastet) zugeordnet.[3] Teile des Oberlaufs des Siekbaches liegen im Landschaftsschutzgebiet Siekwiese, der Unterlauf bis kurz vor dessen Einmündung in die Werre ist als Landschaftsschutzgebiet Siekbach ausgewiesen.

Einzelnachweise

Siehe auch

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks