Sienspitze
Berg des Bregenzerwaldgebirges in Vorarlberg
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Die Sienspitze, auch Sienspitz, ist ein 1600 m hoher Berg im österreichischen Bundesland Vorarlberg.[1] Sie ist nach dem Luguntenkopf und dem Hälekopf der dritthöchste Berg im Hinteregger Grat.[2] Der Luguntenkopf ist rund 2 km westlich, dazwischen liegt der Hinteregger Sattel mit 1499 m Höhe.[3]
| Sienspitze | ||
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| Blick vom Schreiberesattel ins Gesertobel und auf die Sienspitze | ||
| Höhe | 1600 m ü. A. | |
| Lage | Österreich | |
| Gebirge | Ostalpen, Bregenzerwaldgebirge, Hinteregger Grat | |
| Dominanz | 2,14 km → Luguntenkopf | |
| Schartenhöhe | 151 m ↓ Hinteregger Sattel (1499 m) | |
| Koordinaten | 47° 23′ 6″ N, 10° 1′ 3″ O | |
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| Gestein | Schrattenkalk | |

Lage
Politische Lage
Der Berg liegt im Bezirk Bregenz, die Nordseite gehört zum Gemeindegebiet von Egg, die Südseite zum Gemeindegebiet von Bezau. Die Ortskerne beider Marktgemeinden sind jedoch weit entfernt. Verkehrstechnisch ist Bizau der nächstgelegene Ort.
Lage bezüglich Gebirge
Die Sienspitze liegt im östlichen Teil des Hinteregger Grats, dies ist nach der Gliederung der SOIUSA eine Untergruppe des Bregenzerwaldgebirges. Nördlich verläuft der Winterstaudenkamm, südwestlich die Bizauer Hirschberggruppe. Im Südosten beginnen die Nordwestlichen Walsertaler Berge, die bereits zu den Allgäuer Alpen gehören.
Lage bezüglich Region, Tälern und Gewässer
Der Berg gehört zur Region Bregenzerwald. Der Bizauerbach entspringt rund 750 m südlich der Sienspitze, er fließt zuerst nach Süden bis zum Talboden und dann nach Westen über das Bizauer Tal bis nach Bizau und Reuthe, wo er in die Bregenzer Ach mündet. Knapp östlich der Biegung des Bizauerbachs befindet sich eine niedrige Passschwelle, der Schönenbachpass, eher eine Talwasserscheide als ein Pass. Hinter dieser Schwelle kommt von Süden her der Schönenbach und fließt weiter nach Osten und mündet hinter den Vorsäß Schönenbach in die Subersach. Morphologisch ist das Bizauer Tal ein einziges durchgehendes Tal von der Mündung des Bizauerbachs im Westen bis zur Mündung des Schönenbachs im Osten.
Nördlich der Sienspitze liegt das Tal des Engegrabens, Gewässer-Nr. AT/81116242, der Bach fließt nach Osten und mündet ebenfalls in die Subersach. Das Tal hat verschiedene Namen, je nach Abschnitt, von der Mündung aufwärts sind es In der Enge (benannt nach einem Bergsturz von 1861), Silvestertobel, Leopoldtobel und Gesertobel.[4] Am Talschluss liegt der Schreiberesattel, über den man durch das Grebentobel nach Bezau kommt.
Geologie
Die Nordseite und der Grat bestehen aus Schrattenkalk, die Nordseite ist steil und schroff abfallend. Südlich vom Gipfel erstreckt sich eine von West nach Ost ziehende Kalk- und Mergelkalksteinbank. Darunter folgt Mergelstein und Tonmergelstein. Oberhalb der Kretzboden-Alpe befindet sich ein Bergsturzmasse mit großen Felsblöcken.
