Sifiso Mzobe

südafrikanischer Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Sifiso Mzobe ist ein südafrikanischer Schriftsteller, dessen Debütroman Young Blood (2010) mehrere große Auszeichnungen erhielt, darunter 2011 den Sunday Times Fiction Prize und den Herman-Charles-Bosman-Preis sowie 2012 den Wole Soyinka Prize for Literature in Africa.[1]

Leben

Mzobe wurde im Township Umlazi südlich von Durban geboren und dort auch schulisch geprägt.[2] Er wuchs im Township auf.[2] Mzobe besuchte das St. Francis College in Mariannhill und studierte anschließend Journalismus am Damelin Business Campus in Durban.[2] Er arbeitete zeitweise als Reporter für eine Zeitung.[3]

Wirken

Mzobes Roman Young Blood (2010) erzählt aus dem Blickwinkel des 17-jährigen Sipho, welcher die Schule abbricht und im Umlazi-Umfeld in eine Bande von Autodieben gerät.[4] Der Roman ist in Durban verortet, insbesondere im Township Umlazi.[4] Für Young Blood erhielt Mzobe 2011 den Sunday Times Fiction Prize.[5] Im selben Jahr wurde er zudem mit dem Herman-Charles-Bosman-Preis (Media24 Books) für englischsprachige Belletristik ausgezeichnet.[6] Im Jahr 2012 gewann Mzobe den Wole Soyinka Prize for Literature in Africa.[7] Eine deutsche Übersetzung von Young Blood erschien 2015 im Peter Hammer Verlag.[8] 2020 wurden die nordamerikanischen Rechte an Young Blood an Catalyst Press vergeben, wodurch der Roman eine neue Leserschaft in den USA fand.[8] Ebenfalls 2020 erschien Mzobes Kurzgeschichtenband Searching for Simphiwe, der verschiedene Spurensuchen im zeitgenössischen Südafrika aufgreift.[1] Bereits im Dezember 2019 veröffentlichte die Johannesburg Review of Books einen Vorabdruck und kündigte die Veröffentlichung für April 2020 an.[9]

Einzelnachweise

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