Sigo Lehming

lutherischer Theologe und Militärbischof From Wikipedia, the free encyclopedia

Sigo Lehming (* 6. November 1927 in Berlin; † 12. Mai 2021 in Pinneberg[1]) war ein deutscher lutherischer Theologe und Evangelischer Militärbischof.

Sigo Lehming, 1977

Werdegang

Lehming bestand nach zweijährigem, 1943 begonnenem Wehrdienst als Luftwaffenhelfer in Berlin, Brandenburg und Peenemünde und ab 1944 als Soldat beim Heer der Wehrmacht, u. a. bei der Infanterie-Division Scharnhorst, sowie amerikanischer und englischer Kriegsgefangenschaft im Sommer 1946 in Kiel das Abitur. An der Universität Kiel absolvierte er das Studium der evangelischen Theologie, das er 1954 mit der Promotion zum Dr. theol. abschloss. 1956 wurde er ordiniert.

Von 1956 bis 1958 wirkte er als Studieninspektor am Predigerseminar Preetz und übernahm von 1958 bis 1966 die Pfarrstelle von Quickborn in Schleswig-Holstein. Ab 1. Januar 1967 leitete Lehming als Propst den Kirchenkreis Pinneberg. Er war Mitglied der schleswig-holsteinischen Landessynode sowie Mitglied der Generalsynode und stellvertretendes Mitglied der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). 1972 folgte er Hermann Kunst als Evangelischer Militärbischof der Bundeswehr nach und hatte das Amt bis 1985 inne.

Ehrungen

Publikationen

  • Massa und Meriba (1961)
  • Erwägungen zur Zelttradition (1964)
  • Zur Wahrheit mündig (1965)
  • So wie ein Mann mit seinem Freunde spricht (1979)
  • Begleitbuch zum evangelischen Gesang- und Gebetbuch für Soldaten, Hg. u. Vorwort von Sigo Lehmig (1979)
  • Erwägungen zu Amos (1985)

Literatur

  • Lehming, Sigo. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 749.
Commons: Sigo Lehming – Sammlung von Bildern

Einzelbelege

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