Sigrun Rinck

deutsche Textilgestalterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Sigrun Rinck (* 19. Mai 1941 in Meißen) ist eine deutsche Textilgestalterin.

Leben und Werk

Der Vater Sigrun Rincks war der Meißner Apotheker Max Rinck in der Bahnhofstraße 9. Sie machte nach dem Schulabschluss 1958/1959 ein Vorpraktikum für den Besuch einer medizinischen Fachschule und studierte von 1959 bis 1961 an der Medizinischen Akademie Dresden. Von 1961 bis 1969 arbeitete sie als Physiotherapeutin und von 1969 bis 1975 als Referentin für Medizintechnik. Von 1975 bis 1978 studierte sie in der Fachrichtung Textilgestaltung der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg (FSAK).

Ab 1981 arbeitete sie freischaffend in Dippoldiswalde als Textilgestalterin. Dort beteiligte sie sich auch an der volkskünstlerischen Modegruppe Dippoldiswalde. Sie nahm 1981 und 1983 in der FSAK an den II. und III. Schneeberger Werkstatt-Tagen für Textilgestaltung in der DDR teil, einem für die DDR-Textilgestaltung wichtigen Symposium. Sigrun Rinck gehörte zu den Textilkünstlern in der DDR, die „überzeugend mit neuem Material und/oder neuen Formen arbeiteten“, speziell mit der Technik des Patchworks.[1]

Sigrun Rinck war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und erhielt auch öffentliche Aufträge, so für die Ausgestaltung des Klubs der Werktätigen Nord in der Dresdner Förstereistraße 36.[2]

Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Sigrun Rincks (unvollständig)

Ausstellungen (unvollständig)

Einzelausstellungen

  • 1982: Meißen
  • 1985: Bautzen, Kunstgalerie Budysin (mit Gesina Meinl, * 1943)

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Zeit der DDR

  • 1979: Dresden („Miniaturtextil“)
  • 1979 und 1985: Dresden, Bezirkskunstausstellungen
  • 1980: Leipzig, Museum des Kunsthandwerks („Textil '80. 2. Ausstellung der Textilgestaltung in der DDR“)
  • 1980, 1982 und 1984: Szombatheli („Internationale Miniatur-Textil-Biennale“)
  • 1981: Karl-Marx-Stadt („Ergebnisse der II. und III. Schneeberger Werkstatt-Tagen für Textilgestaltung“)
  • 1982: Leipzig, Museum des Kunsthandwerks („Textilminiaturen“)
  • 1983: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm („Textilminiaturen“)
  • 1983: Göttingen, Städtisches Museum („Kunsthandwerk aus der DDR. Textilgestaltung – Holzgestaltung“)

Literatur

Einzelnachweise

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