Sigurd Remy
deutscher Politiker, MdL
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Leben und Beruf
Remy absolvierte eine Ausbildung zum Heizungsbauer und wurde 1968 Abteilungsmeister. Bei Winkler+Dünnebier gehörte er bis zu seiner Pensionierung dem Betriebsrat an.
Er verstarb am 8. Dezember 2023 in Neuwied.[1]
Politik
Remy trat 1963 der SPD[2] bei. Sein Mandat übte er 40 Jahre lang aus. Ab 1981 war er Mitglied des Stadtrats von Neuwied, in dem er 23 Jahre lang SPD-Fraktionsvorsitzender war (1989–2012). Von 1991 bis 2006 war er Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag. Dort vertrat Remy den Wahlkreis 4 (Neuwied).
Im Juli 2020 wurde Remy wegen interner Streitigkeiten aus der SPD-Stadtratsfraktion ausgeschlossen.[3] Seitdem war Remy bis zu seinem Tod fraktionsloses Einzelmitglied.
Ehrung
- Die Stadt Neuwied zeichnete Remy für seine 20-jährige Tätigkeit im Stadtrat im Jahr 2003 mit dem Ehrenteller aus.
- Das Land Rheinland-Pfalz ehrte ihn 2010 mit der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette für herausragendes kommunalpolitisches Engagement.[4]
Weblinks
Literatur
- Landtag Rheinland-Pfalz (Hg.): Die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz: 14. Wahlperiode. Mainz 2003