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Silberfleck-Fruchttaube

Art der Gattung Flaumfußtauben (Ptilinopus) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Silberfleck-Fruchttaube (Ptilinopus tannensis, Syn.: Columba tannensis, Columba xanthura J.R. Forster, 1844[1]) ist eine Vogelart der Taubenvögel, die zur Gattung der Flaumfußtauben (Ptilinopus) gehört.[2][3]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Silberfleck-Fruchttaube

Silberfleck-Fruchttaube

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes)
Familie: Tauben (Columbidae)
Gattung: Flaumfußtauben (Ptilinopus)
Art: Silberfleck-Fruchttaube
Wissenschaftlicher Name
Ptilinopus tannensis
(Latham, 1790)
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Der Vogel ist endemisch auf Vanuatu einschließlich der Banks-Inseln.

Das Verbreitungsgebiet umfasst tropischen oder subtropischen Regenwald, Bergwald und baumbestandene ehemalige, auch offene Waldflächen, Parks, Plantagen und Gärten, meist im Tiefland, aber auch bis 1500 m. ü. M.

Der lateinische Artzusatz bezieht sich auf die Tanna-Insel.[4]

Merkmale

Die Art ist 28–30 cm groß und wiegt 208–209 g. Stirn, Kopfkappe und Gesicht sind dunkel grünlich-gelb und gehen in das übrige dunkelgrüne Gefieder über. Die großen und mittleren Flügeldecken haben gelbe Spitzen oder Außenfahnen und bilden zwei gelbe Flügelspiegel, die innersten kleinen Flügeldecken sind silbrig-weiß mit grünen Ränder und formen einen silbrigen Schulterfleck. Die mittleren Schwanzfedern sind grün mit undeutlicher silbrig-grüner Subterminalbinde. Die äußeren Steuerfedern sind leuchtend dunkelgrün und tragen eine deutlichere Schwanzbinde. Steiß und Unterschwanzdecken haben breite gelbe Spitzen. Die Iris ist dunkel, der Schnabel bläulich-grau, die Beine sind purpurfarben bis rot. Bei Weibchen fehlt der silbrige Fleck, die Unterseite ist weißer, weniger gelb. Jungvögel sind grün mit gelben Spitzen und sehen geschuppt aus.[5]

Geografische Variation

Stimme

Der Gesang wird als langsam wiederholtes, einzelnes Gurren beschrieben, das allmählich an Höhe und Lautstärke gewinnt und plötzlich endet „oooOOOh....oooOOOh… oooOOOh…“.[5]

Lebensweise

Die Art zieht örtlich umher auf der Suche nach reifen Früchten, möglicherweise auf zwischen den Inseln.

Die Nahrung besteht aus Früchten, unter anderem von Maulbeergewächsen (Moraceae) und Mahagonigewächsen (Meliaceae), die überwiegend im Wipfelbereich einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen gesucht werden.

Die Brutzeit liegt zwischen April und Mai, eventuell kommt es zu mehrfachen Bruten im Jahr. Das Nest ist eine eher wackelige Plattform aus dünnen, lose zusammengesteckten Zweigen auf einer horizontalen Astgabel, meist hoch in einem Baum. Das Gelege besteht aus einem weißen Ei. Beide Elternvögel brüten und versorgen das Junge.[5]

Gefährdungssituation

Der Bestand galt im Jahre 2008 noch als potentiell gefährdet (Near Threatened), seither gilt er als nicht gefährdet (Least Concern).[8]

Literatur

  • J. Latham: Columba tannensis. In: Index ornithologicus, sive systema ornithologiæ; complectens avium divisionem in classes, ordines, genera, species, ipsarumque varietates: adjectis synonymis, locis, descriptionibus, &c., Band 2, S. 600, 1790, Biodiversity Library
  • A. Cibois, J. C. Thibault, C. Bonillo, C. E. Filardi, D. Watling, E. Pasquet: Phylogeny and biogeography of the fruit doves (Aves: Columbidae). In: Molecular phylogenetics and evolution. Band 70, Januar 2014, S. 442–453, doi:10.1016/j.ympev.2013.08.019, PMID 24012584.
  • David Gibbs, Eustace Barnes und John Cox: Pigeons and Doves. A Guide to the Pigeons and Doves of the World. S. 474, 2001, Pica Press, Sussex, ISBN 1-873403-60-7

Einzelnachweise

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