Silke Renk

deutsche Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Silke Renk, verheiratete Silke Renk-Lange, (* 30. Juni 1967 in Querfurt) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin. Sie war 1992 Olympiasiegerin im Speerwurf.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Silke Renk
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Deutschland Deutschland
Geburtstag 30. Juni 1967 (58 Jahre)
Geburtsort Querfurt
Größe 173 cm
Karriere
Disziplin Speerwurf
Bestleistung 71,00 m
Status zurückgetreten
Karriereende 1997
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Universiade 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold Barcelona 1992 68,34 m
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Bronze Tokio 1991 66,80 m
Logo der FISU bis 2019
 Universiade
Gold Duisburg 1989 66,10 m
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Renk startete für die DDR bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul (66,38 m, Platz fünf) und bei den Europameisterschaften 1990 in Split (64,76 m, Platz vier). Bei den Deutschen Meisterschaften folgte 1991 nach einem zweiten Platz 1992 und 1993 jeweils die Goldmedaille. 1995 war es Bronze und 1996 wieder die Silbermedaille.

Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann sie mit 68,34 m (67,24 - 62,08 - 65,34 - 65,62 - 68,34 m) die Goldmedaille vor der für die GUS startenden Natallja Schykalenka (Silber) und der Deutschen Karen Forkel.

Für den Gewinn der Goldmedaille 1992 erhielt sie am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.[1]

1993 belegte sie Platz sechs bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart. 1994 sagte sie auf Grund von Knieproblemen die Teilnahme an den Europameisterschaften in Helsinki ab. Sie startete 1995 bei den Weltmeisterschaften in Göteborg sowie 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta, konnte sich aber nicht fürs Finale qualifizieren.

Renk startete für den SC Chemie Halle (später SV Halle). In ihrer aktiven Zeit wog die 1,73 m große Athletin 75 kg. Nach dem Ende ihrer Sportlerlaufbahn wurde sie Vizepräsidentin des SV Halle.

2024 wurde Renk das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.[2]

Literatur

Einzelnachweise

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