Simon Abney-Hastings, 15. Earl of Loudoun
australischer Arbeitnehmer
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Simon Michael Rawdon Francis Abney-Hastings, 15. Earl of Loudoun (* 29. Oktober 1974) ist ein in Australien lebender schottisch-britischer Peer.

Leben
Simon Abney-Hastings ist der ältere Sohn des Michael Abney-Hastings, 14. Earl of Loudoun, aus dessen Ehe mit der Australierin Noelene Margaret McCormick. Er wuchs in Jerilderie in New South Wales auf und wohnt inzwischen in Wangaratta, Victoria. Als Heir apparent seines Vaters führte er ab 2002 den Höflichkeitstitel Lord Mauchline.
Beim Tod seines Vaters erbte er am 30. Juni 2012 dessen schottische Adelstitel als 14. Earl of Loudoun, 14. Lord Tarrinzean and Mauchline und 14. Lord Campbell of Loudoun. Er ist als Co-Erbe auch einer der Anwärter auf die in Abeyance ruhenden englishen Adelstitel Baron Grey de Ruthyn, Baron Botreaux, Baron Stanley und Baron Hastings.
Bei der Krönung von König Charles III. trug er 2023 die goldenen Sporen der britischen Kronjuwelen. Er war damit der einzige Australier, der eine Aufgabe bei der Krönung hatte.
Da er bislang kinderlos ist, ist sein jüngerer Bruder Hon. Marcus William Abney-Hastings (* 1981) der nächstberechtige Erbe seiner Titel (Heir presumptive).
Thronanspruchs-Theorie
Sein Vater wurde international bekannt durch die 2004 ausgestrahlte Dokumentation Britain’s Real Monarch des britischen Senders Channel 4. In dieser wurde argumentiert, dass König Eduard IV. möglicherweise illegitim gewesen sei, wodurch die Thronfolge über die Linie seines Bruders George Plantagenet, 1. Duke of Clarence verlaufen wäre.
Nach dieser Theorie wäre ein Vorfahr der Familie Hastings der rechtmäßige König von England gewesen. Diese Abstammungslinie führt letztlich in weiblicher Linie zu Michael Abney-Hastings und damit auch zu seinem Sohn Simon Abney-Hastings.[1]
Die Theorie wird von der deutlichen Mehrheit der Historiker als spekulativ und nicht gesichert angesehen und wird auch vom Earl selbst nicht ernst genommen. Seit dem Act of Settlement 1701 ist die britische Thronfolge zudem auf Nachfahren von Sophie von Hannover (1630–1714) beschränkt und die Familienlinie des Earls damit ausgeschlossen.