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Simon Scherder

deutscher Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Simon Scherder (* 2. April 1993 in Dreierwalde) ist ein deutscher Fußballspieler. Er spielt seit 2012 für die erste Mannschaft von Preußen Münster.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Simon Scherder
Personalia
Geburtstag 2. April 1993
Geburtsort Dreierwalde, Deutschland
Größe 189 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
0000–2006 SV Brukteria Dreierwalde
2006–2012 Preußen Münster
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2012–2014 Preußen Münster II 9 0(0)
2012– Preußen Münster 284 (28)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 7. Juli 2025
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Karriere

Scherder wurde in Dreierwalde, einem Ortsteil der Stadt Hörstel, geboren und begann mit dem Fußballspielen beim dortigen SV Brukteria Dreierwalde, bevor er als 13-Jähriger in die Jugendabteilung von Preußen Münster wechselte.[1]

Bis Sommer 2012 spielte der Innenverteidiger in den Jugendmannschaften, jedoch trainierte er in der Saison 2011/12 gemeinsam mit den Profis und stand bei einem Drittligaspiel im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz. Ab Sommer 2012 wurde Scherder regelmäßig für den Kader der ersten Mannschaft nominiert. In der Hinrunde der Saison 2012/13 erhielt er jedoch nur zweimal Spielanteile. In der Rückrunde kamen noch zwei weitere Einsätze dazu. In der Saison 2013/14 war er nach dem Trainerwechsel zu Ralf Loose Stammspieler in der Innenverteidigung und erzielte am 6. Oktober 2013 gegen den Chemnitzer FC sein erstes Profi-Tor.[2] Mit Preußen Münster spielte er sechs Jahre in der 3. Liga, ehe am Ende der Saison 2019/20 der Abstieg in die Regionalliga West feststand. In der Saison 2022/23 gelang ihm mit Preußen Münster der Aufstieg in die 3. Liga sowie in der folgenden Saison 2023/24 der direkte Durchmarsch in die 2. Fußball-Bundesliga.

Im Oktober 2025 zog sich Scherder zum dritten Mal in seiner Karriere einen Kreuzbandriss zu.[3] Im November 2025 verlängerte Preußen Münster trotz seiner Verletzung den Vertrag mit Scherder, der damit in sein drittes Jahrzehnt bei Preußen gehen wird.[4] Zum Ende der Saison 2025/26 belegte er mit Preußen den letzten Platz und stieg somit wieder in die 3. Liga ab.

Aufgrund seiner 20-jährigen Treue zu Preußen Münster gilt er als Publikumsliebling und wird als „Vereinslegende“ bezeichnet.[5][6][7] Von den Fans wird er beim Einlaufen, bei Einwechslungen oder bei der Nennung als Torschütze regelmäßig lautstark mit dem Beinamen „Simon Scherder Fußballgott“ bedacht.[8][9][10][11][2]

Erfolge

Preußen Münster

Einzelnachweise

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