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Simone Celli

san-marinesischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Simone Celli (* 10. September 1982 in Borgo Maggiore)[1] ist ein Politiker aus San Marino. Seit Dezember 2016 ist er Finanzminister von San Marino.

Celli studierte Rechtswissenschaft an der Universität Urbino und ist als Angestellter tätig.[2]

Simone Celli gehört seit 2006 dem Consiglio Grande e Generale, dem san-marinesischen Parlament, an. Bei den Parlamentswahlen 2006[3] und 2008[4] trat er für den Partito dei Socialisti e dei Democratici (PSD) an. In der Legislaturperiode von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Innen-[5] und Justizausschuss[6].

Im Juli 2009 gehörte er mit sieben weiteren Parlamentariern des PSD zu den Gründern des Partito Socialista Riformista Sammarinese[7]. Celli wurde im Oktober 2009 zum Sekretär des PSRS gewählt.[8] Im Mai 2012 vereinigte sich der PSRS mit dem Nuovo Partito Socialista zum Partito Socialista.[9] Bei der Parlamentswahl 2012 trat Celli auf der Liste des Partito Socialista an und errang die meisten Stimmen.[10] In der folgenden Legislaturperiode gehörte er dem Justizausschuss an[11] und war Mitglied der san-marinesischen Delegation bei der Interparlamentarischen Union[12].

Im April 2013 wurde Celli zum Sekretär des PS gewählt,[13] im November 2014 trat er vom Amt zurück[14], wurde jedoch im März 2015 erneut zum Parteisekretär gewählt[15], trat aber im November erneut zurück[16]. Zwei Monate später trat er auch aus der PS aus.[17] Er schloss sich der Vereinigung Laboratorio Democratico (LabDem) an, die mit der Sinistra Unita (SU) eine Fraktionsgemeinschaft im Parlament bildete.[18]

Vor der Parlamentswahl 2016 schlossen sich SU-LabDem mit weiteren linken Kräften zur Sinistra Socialista Democratica (SSD) zusammen. SSD bildete mit Repubblica Futura (RF) und Civico 10 (C10) die Koalition adesso.sm[19], die die Parlamentswahlen im Dezember 2016 gewannen. Celli wurde auf der Liste der SSD erneut in den Consiglio Grande e Generale gewählt.[20]

Am 27. Dezember 2017 wurde Celli zum Finanzminister (Segretario di Stato alle Finanze, Bilancio, Poste, Trasporti, Programmazione Economica) gewählt.[21]

Einzelnachweise

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