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Sinn und Sinnlichkeit (2026)

Film von Georgia Oakley (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Sinn und Sinnlichkeit (Originaltitel Sense and Sensibility) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Daisy Edgar-Jones, Esmé Creed-Miles und Caitríona Balfe. Regie führte Georgia Oakley nach einem Drehbuch von Diana Reid. Nach Sinn und Sinnlichkeit (1995) und Sinn und Sinnlichkeit (2008) ist dies eine weitere Verfilmung des Romanes Sense and Sensibility (Verstand und Gefühl) von Jane Austen.[3][4]

TitelSinn und Sinnlichkeit
OriginaltitelSense and Sensibility
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Sinn und Sinnlichkeit
Originaltitel Sense and Sensibility
Produktionsland Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 132 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Georgia Oakley
Drehbuch Diana Reid
Produktion
Musik Roger Goula
Kamera Arnaud Potier
Schnitt Izabella Curry
Besetzung
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Handlung

Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood mit ihrer Mutter und der jüngsten Schwester Margaret vor dem sozialen Abstieg und dem Umzug in ein kleines Landhaus, auch weil ihr Halbbruder das Versprechen bricht, sie finanziell zu unterstützen.

Während Elinor eine Zuneigung zu Edward Ferrars entwickelt, schwärmt Marianne für John Willoughby. Als Willoughby Marianne verlässt, bricht für sie eine Welt zusammen. Elinor erfährt von einer Verlobung Edwards mit Lucy Steele. Mariannes Verehrer Colonel Brandon bringt Klarheit über Willoughbys wahres Wesen.[5]

Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Kiddo Films, November Pictures, Focus Features und Working Title Films produziert, als Produzenten fungierten Tim Bevan, Eric Fellner, India Flint und Jo Wallett.[3][6] Die Dreharbeiten fanden ab Juli 2025 in Großbritannien statt.[7][5]

Die Kamera führte Arnaud Potier, die Musik schrieb Roger Goula, die Montage verantwortete Izabella Curry und das Casting Kharmel Cochrane. Das Production-Design gestaltete Francesca Di Mottola und das Kostümdesign Grace Snell.[3][8] Regisseurin Georgia Oakley gab 2022 mit Blue Jean ihr Regiedebüt.[9][10]

Veröffentlichung

Premiere war am 15. September 2026 im Odeon Luxe Leicester Square in London.[11][12] Im Vereinigten Königreich kam der Film am 25. September 2026 in die Kinos.[13] Der deutsche Kinostart erfolgte am 15. Oktober 2026 im Verleih von Universal Pictures.[3][4][5]

Rezeption

Am 23. September 2026 waren 13 der 17 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,2 von 10 Punkten.[6] Bei Metacritic erhielt der Film am 23. September 2026 einen Metascore von 72 von 100 möglichen Punkten, der auf elf Rezensionen basierte.[14]

Ramona Nickl meinte auf harpersbazaar.de, dass ein Kinobesuch nicht nur für eine romantische Alltagsflucht lohne, sondern auch für Filmgenuss, der noch längere Zeit nachhalle. Die Darbietung der Hauptdarstellerinnen Daisy Edgar-Jones und Esmée Creed-Miles fessle von Beginn an. Regisseurin Georgia Oakley schaffe es, den Film von der ersten Sekunde an zum Augenschmaus zu machen.[15]

Esther Stroh meinte auf moviepilot.de, dass es Regisseurin Georgia Oakley schaffe, ihrer Neuadaption eine überzeugend selbstbewusste, weibliche Perspektive abzugewinnen. Der Film könnte nicht besser besetzt sein, müsse den Vergleich mit anderen Jane-Austen-Filmen nicht scheuen und nannte diesen den besten Jane-Austen-Film seit Stolz und Vorurteil (2005).[16]

Filmdienst.de vergab 3,5 von 5 Sternen. Die Neuverfilmung entführe mit liebevoller Ausstattung, detailfreudigen Kostümen und überzeugenden Darstellerinnen glaubwürdig in ein anderes Zeitalter, entdecke in den Themen um Ehrlichkeit, Offenheit und unausgesprochene Gefühle aber auch die Modernität des Stoffes.[3]

Ilija Glavas bewertete die Produktion auf kinomeister.de mit sieben von zehn Punkten. Diese sei eine ansprechende, gut gespielte und visuell reizvolle Literaturverfilmung. Dass Austens Humor abgeschliffen und die Beziehung zwischen den Schwestern zugunsten der Romanzen vernachlässigt werde, verhindere jedoch eine wirklich eigenständige Neuinterpretation.[17]

Gaby Sikorski (drei von fünf Sterne) befand auf filmstarts.de, dass die Neuverfilmung mit dem ikonischen Film von Ang Lee nicht mithalten könne, aber immerhin einen gewissen Naturalismus biete, der weniger von britischer Eleganz geprägt sei als vom unbedingten Willen, eine möglichst zeitgemäße Interpretation des Stoffs zu bieten.[18]

Yannick Vollweiler (neun von zehn Punkte) schrieb auf film-rezensionen.de, dass Georgia Oakleys Adaption kein mutiger Bruch sei, keine Dekonstruktion des Originals, fange dessen Charme aber gelungen ein und erweitere ihn geschickt durch einen modernen erzählerischen Ansatz.[19]

Patrick Heidmann (vier von fünf Sterne) lobte den Film auf epd-film.de als mehr als sehenswert. So handwerklich exquisit und schauspielerisch durch die Bank überzeugend, emotional komplex und dennoch frisch statt altbacken wäre lange keine Austen-Adaption mehr gewesen.[20]

Einzelnachweise

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