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Sinus (Begriffsklärung)

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Sinus (lateinisch ‚Bucht‘, ‚Meerbusen‘; Plural lateinisch Sinūs, Plural deutsch auch Sinusse) steht für:

Namen:

  • Sinus, Künstlername von Harry T. Böckmann (* 1942), deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer


Sinus als Teil anatomischer Bezeichnungen von Gefäßen, Hohlräumen und Einbuchtungen:

  • Sinus aortae, auch Sinus valsalvae, Beginn der Brusthauptschlagader, Ursprung der Koronararterien, siehe Aorta#Abschnitte
  • Sinus caroticus, auch Karotissinus oder Bulbus caroticus, Erweiterung am Anfang der inneren Kopfschlagader
  • Koronarvenensinus, Mündung der drei großen Herzvenen in den rechten Vorhof
  • Sinus venosus
    • Sinus venosus Cruveilhieri, oberer Abschnitt der Anlage des Sinus venarum cavarum, Einmündungsgebiet der Hohlvenen in den rechten Vorhof des Herzens, siehe Sinusknoten
    • Sinus venosus, in der Milz mit Blut gefüllte Räume in der roten Milzpulpa
    • Sinus venosus sclerae, auch Plexus venosus sclerae, der Schlemm-Kanal mit Einfluss auf den Augeninnendruck
  • Sinus durae matris, große venöse Blutleiter der harten Hirnhaut
  • Sinus cervicalis, spaltförmiger Raum mit einer gemeinsamen Öffnung der Schlundfurchen nach außen
  • Sinus urogenitalis, embryologische Vorläuferstruktur verschiedener Harn- und Geschlechtsorgane
  • Sinus inguinalis, eine an der Basis des Euters bzw. des Hodensackes gelegene Hautdrüse bei Ziegenartigen, siehe Inguinaltasche
  • Sinus interdigitalis, eine Drüse oberhalb des Zwischenklauenspalts bei verschiedenen Wiederkäuern, siehe Zwischenklauensäckchen
  • Sinus paranalis, eine Sonderform der Analdrüsen bei allen Raubtieren mit Ausnahme der Bären, siehe Analbeutel
  • Sinus pilonidalis, eine Steißbeinfistel
  • Sinus renalis, Hohlraum in der Niere, der das Nierenbecken beherbergt


Siehe auch:

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