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Skalitz-Boskowitz–Großopatowitzer Lokalbahn

private Lokalbahngesellschaft im heutigen Tschechien From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Skalitz-Boskowitz–Großopatowitzer Lokalbahn (tschech.: Místní dráha Skalice-Boskovice–Velké Opatovice)[1] war eine private Lokalbahngesellschaft im heutigen Tschechien. Sie war Eigentümer der durch das Land Mähren garantierten Lokalbahn von Skalitz-Boskowitz nach Opatowitz.

Geschichte

Weitere Informationen Aktienart, Stück ...
Aktienart Stück Kronen
Stammaktie2.000200
Stammaktie1001.000
Stammaktie5010.000
Prioritätsaktie6.150200
Prioritätsaktie2001.000
Prioritätsaktie10010.000
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Am 1. September 1907 wurde dem Großgrundbesitzer Alfons Grafen Mensdorf-Poully und dem Ingenieur Rudolf Czeczowiczka die Konzession zum Bau und Betrieb der Lokalbahn von Skalitz-Boskowitz nach Groß-Opatowitz erteilt.[2] Das Aktienkapital der Gesellschaft betrug insgesamt 3.250.000 Kronen.[3] Am 18. Mai 1908 wurde die Strecke eröffnet. Den Betrieb führten die k.k. Staatsbahnen (kkStB) für Rechnung der Eigentümer aus.

Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns im Oktober 1918 ging die Betriebsführung an die neu gegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) über. Zum 1. Januar 1941 wurde die Skalitz-Boskowitz–Großopatowitzer Lokalbahn verstaatlicht.[4] Die Strecke besteht noch. Sie gehört heute zum Netz des staatlichen Infrastrukturbetreibers Správa železniční dopravní cesty (SŽDC).

Lokomotiven

Auf Rechnung der Skalitz-Boskowitz–Großopatowitzer Lokalbahn beschafften die kkStB eine Lokomotive der Reihe 178. Die Lokomotive besaß die Betriebsnummer 178.61.[5] Die Maschine verblieb bei den ČSD, wo sie 1925 die neue Nummer 422.034 erhielt. 1964 wurde sie ausgemustert und verschrottet.[6]

Einzelnachweise

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