Skelbo Castle
Burg im Vereinigten Königreich
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Skelbo Castle ist die Ruine einer Höhenburg aus dem 14. Jahrhundert bei Dornoch am Hochufer des Loch Fleet in der schottischen Council Area Highland. Skelbo Castle gilt als Scheduled Monument.[1]
| Skelbo Castle | ||
|---|---|---|
Die Ruinen von Skelbo Castle | ||
| Staat | Vereinigtes Königreich | |
| Ort | Dornoch | |
| Entstehungszeit | 14. Jahrhundert | |
| Burgentyp | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand | Ruine | |
| Ständische Stellung | Schottischer Adel | |
| Geographische Lage | 57° 56′ N, 4° 2′ W | |
| Höhenlage | 16 m ASLVorlage:Höhe/unbekannter Bezug | |
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Lage
Skelbo Castle liegt auf einer Anhöhe oberhalb der Straße, die am Ufer des Loch Fleet in Sutherland entlang führt. Von dieser Position aus sicherte die Burg die Zugänge zur Überfahrt bei Little Ferry. Aufgrund ihrer Lage galt sie zeitweise als nach Dunrobin Castle zweitwichtigste Festung der Region. Die Zufahrt zur Burg erfolgt über eine ansteigende Straße vom Ufer des Lochs aus. Von dort bietet sich ein weiter Blick über das schmale Gewässer und auf die dahinterliegenden Hügel.[2]
Geschichte
1308 nahm König Robert I. eine frühere Burg an dieser Stelle ein, die dem Clan Sutherland gehörte. 1529 kaufte William Sutherland aus Duffus die Burg. Im 16. Jahrhundert wurde anschließend an die Burg ein Haus errichtet, im 20. Jahrhundert wurde das gesamte Anwesen als Wohnstatt aufgegeben.[2]
Bis zum Bau des Damms des sogenannten Mound im Jahr 1816, der von Thomas Telford zur Führung einer neuen Straße über das sumpfige Ende des Lochs errichtet wurde, stellte die Little Ferry die wichtigste Nord-Süd-Verbindung entlang der Küste dar. Die Zufahrt zur Burg erfolgt über eine ansteigende Straße vom Ufer aus. Von dort bietet sich ein weiter Blick über das schmale Gewässer der Überfahrt und auf die dahinterliegenden Hügel.[2]
Letzter Eigentümer der Burg war der Russe Mikahail de Buar († 2009). Er hinterließ kein Testament, sodass (Stand 2010) über seinen Nachlass in Russland vor Gericht gestritten wird.[3]
Heutiger Zustand
Die Ruine besteht aus den Überresten einer ehemals befestigten Anlage. Erhalten sind die zerbrochenen Mauern eines massiven Bergfrieds, Teile der Ringmauer, ein Innenhof, der heute durch Trümmer eingestürzter Gebäude blockiert ist, sowie dahinter ein altes Herrenhaus mit Treppengiebeln. Die heute noch erhaltene Mauer weist an der Nordseite der Burg den besten Erhaltungszustand auf.[2]

